Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

lightreading+2chinadailylightreadingDer globale Smartphone-Markt steuert auf den stärksten jährlichen Rückgang seit über einem Jahrzehnt zu, da der durch KI befeuerte Mangel an Speicherchips die Gerätepreise weiter in die Höhe treibt und Verbraucher aus dem Markt drängt.
Das Marktforschungsunternehmen Omdia prognostiziert, dass die weltweiten Smartphone-Auslieferungen im Jahr 2026 um 12 % gegenüber dem Vorjahr auf etwa 1,097 Milliarden Einheiten sinken werden, wobei eine leichte Erholung erst für 2028 erwartet wird. Die GSMA prognostiziert in ihrem Bericht "State of Mobile Internet Connectivity 2026" einen noch schärferen Rückgang von 14 % – was sie als den stärksten jemals verzeichneten Einbruch bei Smartphone-Verkäufen bezeichnet. IDC liefert mit einer Prognose von 16,7 % Rückgang auf knapp über 1 Milliarde Einheiten einen noch düstereren Ausblick.lightreading+3
Die Ursache ist ein weltweiter Mangel an Speicherchips – dynamischem Arbeitsspeicher (DRAM) und NAND-Flash-Speicher –, der durch die unersättliche Nachfrage von KI-Rechenzentren verursacht wird. Das Phänomen, das weithin als "RAMageddon" bezeichnet wird, hat die Komponentenpreise in die Höhe schnellen lassen. Laut J.P. Morgan JPMorgan Chase & Co. dürften die DRAM-Preise bis Jahresende um 400 % gegenüber dem Niveau von 2024 steigen, wobei der Kostendruck vor allem bei günstigeren Geräten am stärksten ist, bei denen der Speicher etwa die Hälfte der Gesamtkosten ausmacht.mashable+2
Goldman Sachs senkte diese Woche seine Prognosen für die weltweiten Smartphone-Auslieferungen und rechnet nun mit 1,1 Milliarden Einheiten im Jahr 2026, was einem Rückgang von 10 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Trotz sinkender Volumina erwartet die Bank, dass der Gesamtwert des Smartphone-Marktes 2026 um 8 % auf 624 Milliarden Dollar steigen wird, getrieben durch höhere Durchschnittspreise und eine wachsende Nachfrage nach Premium-Geräten über 600 Dollar. Liu Yixuan von Omdia merkt an, dass Anbieter das Streben nach Absatzvolumen aufgeben und die Rentabilität priorisieren, wobei das Niedrigpreissegment schnell schrumpft, während die Nachfrage im Mittel- bis Oberklassesegment wächst.chinadaily+2
Der Preisanstieg droht die digitale Kluft zu vergrößern. Die GSMA warnt, dass in Subsahara-Afrika, wo die Gerätekosten bereits das größte Hindernis für den Zugang zum mobilen Internet darstellen, ein Einsteiger-Smartphone etwa 76 % des durchschnittlichen Monatseinkommens der ärmsten 40 % der Bevölkerung kostet. Weltweit waren 2025 zwar 3,1 Milliarden Menschen durch ein Mobilfunknetz abgedeckt, nutzten es jedoch nicht.lightreading
Die GSMA startete diese Woche eine Initiative mit der Partnership for Digital Access in Africa, die darauf abzielt, bis 2030 1 Milliarde Menschen auf dem Kontinent anzubinden, um den Übergang von 2G- und 3G-Funktionstelefonen zu Smartphones zu beschleunigen. Die Organisation schätzt, dass eine Senkung der Gerätekosten auf 20 bis 30 Dollar diese für weitere 1,6 bis 2,2 Milliarden Menschen erschwinglich machen würde.lightreading
Große Hersteller wie Apple , Google Alphabet Inc. und Samsung haben in diesem Jahr die Preise für neue Modelle erhöht. Goldman Sachs erwartet keine nennenswerte Erholung der Auslieferungsmengen vor 2028, für das 1,2 Milliarden Einheiten prognostiziert werden. In der Zwischenzeit entwickeln sich faltbare Telefone und KI-fähige Geräte zu den wichtigsten Innovationsfeldern, auf die Anbieter setzen, um den Marktwert zu stützen.investing+2