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bloombergthenextwebblockspace+1JPMorgan Chase hat damit begonnen, potenzielle Kreditgeber für ein 5 Milliarden Dollar schweres Finanzierungspaket für den Ausbau der KI-Rechenzentren von Volta Infra Holdings zu gewinnen, wie mit der Finanzierung vertraute Personen gegenüber Bloomberg erklärten.bloomberg
Der Deal wäre eine der größten Einzel-Finanzierungen für ein Startup im boomenden Sektor der KI-Infrastruktur. Volta ist erst sieben Monate alt und wurde Anfang des Jahres von Ricard Boada und Sofia Gumuzio gegründet, zwei ehemaligen Führungskräften aus dem Infrastrukturgeschäft von Brookfield Asset Management. Das Unternehmen sammelte Anfang des Monats 300 Millionen Dollar an Risikokapital bei einer Bewertung von 2,4 Milliarden Dollar ein, unterstützt von Andreessen Horowitz, Altimeter, Nvidia und Michael Dell.thenextweb
Voltas erstes großes Projekt ist ein 121-Megawatt-Campus in Tydal, Norwegen, der vom Bitcoin-Miner Bitdeer Technologies gemietet wurde. Anthropic hat einen sechsjährigen Vertrag über 10 Milliarden Dollar für Rechenkapazitäten an diesem Standort unterzeichnet, der mit lokaler Wasserkraft betrieben und mit Nvidias Vera Rubin-Systemen ausgestattet werden soll.blockspace+1
Bitdeer gab am 4. August bekannt, dass es einen 16-jährigen Miet- und Dienstleistungsvertrag mit Volta abgeschlossen hat, der geplante Zahlungen von etwa 4,7 Milliarden Dollar abdeckt und auf bis zu 8 Milliarden Dollar ausgeweitet werden kann. Die Lieferung der ersten Phase ist für den 31. Dezember 2026 geplant, die zweite Phase für den 31. März 2027.bitdeer+1
Die Struktur weist eine Diskrepanz auf, die potenzielle Kreditgeber genau prüfen werden: Der sechsjährige Kundenvertrag von Anthropic bildet die Grundlage für einen Mietvertrag, den Volta zehn Jahre lang nicht kündigen kann. Die Verpflichtungen von Volta sollen durch etwa 1,3 Milliarden Dollar an Kreditsicherheiten abgesichert werden, die von JPMorgan und einem anderen Finanzinstitut arrangiert werden.thenextweb+1
Ein separates, nicht verwässerndes Infrastrukturprogramm in Höhe von 5 Milliarden Dollar mit dem spanischen Vermögensverwalter Azora wurde Anfang August angekündigt. Es bleibt unklar, ob JPMorgan diese Fazilität syndiziert oder eine eigenständige Finanzierung aufbaut.thenextweb
Die Finanzierung erfolgt inmitten eines Anstiegs von KI-bezogenen Schulden. Unternehmen haben seit letztem Jahr rund 600 Milliarden Dollar für Rechenzentren und KI geliehen, während Bloomberg davon ausgeht, dass der Ausbau bis 2030 fast 5 Billionen Dollar kosten wird. JPMorgan leitete kürzlich auch einen 441 Millionen Dollar schweren Kredit-Deal für ein weiteres KI-Infrastrukturunternehmen, Global AI, was die wachsende Rolle der Bank als Finanzier der rasanten Expansion des Sektors unterstreicht.finance.yahoo+1