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independent+1independentindependentWährend Apple die Enthüllung des iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max für sein "Surprise and Shine"-Event am 9. September vorbereitet, sind sich Analysten in einem unangenehmen Punkt einig: Die neuen Flaggschiff-iPhones werden teurer, möglicherweise deutlich teurer, als ihre Vorgänger. Die Schätzungen für den Preisanstieg reichen von 100 bis zu 300 Dollar, was vor allem auf eine weltweite Speicherknappheit durch die explodierende KI-Nachfrage zurückzuführen ist.
Mark Gurman von Bloomberg berichtete von einem Anstieg um etwa 100 Dollar, was das iPhone 18 Pro auf rund 1 199 Dollar und das Pro Max auf 1 299 Dollar bringen würde. Das Analyseunternehmen IDC erwartet einen Anstieg um 200 Dollar, während die News Corp des Wall Street Journal schätzt, dass das iPhone 18 Pro bei 1 299 Dollar starten könnte. Die steilste Prognose kommt von Jeff Pu, Analyst bei GF Securities, der nun einen Anstieg um 250 bis 300 Dollar vorhersagt, was das Pro Max potenziell auf 1 499 Dollar treiben könnte. Dies stellt eine scharfe Kehrtwende zu Pus früherer Vorhersage dar, dass Apple die Preise durch "Kostenmanagement" und "aggressive Preisgestaltung" stabil halten würde.independent+2
Das iPhone 17 Pro startet derzeit bei 1 099 Dollar, während das iPhone 17 Pro Max bei 1 199 Dollar beginnt.pcmag
Der Hauptgrund sind die Kosten für Speicherkomponenten. Laut TrendForce liegen die Komponentenkosten für ein 256 GB iPhone 18 Pro etwa 38 Prozent höher als beim entsprechenden Vorjahresmodell, wobei der Speicher etwa 34 Prozent der Baukosten der 1 TB-Variante ausmacht. Tim Cook warnte selbst in einem Interview mit dem Wall Street Journal im Juni, dass Preiserhöhungen "unvermeidlich" seien, da die Situation "unhaltbar geworden" sei. In einer kürzlichen Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen beschrieb Cook den Speichermarkt als "eine Jahrhundertflut bei den Speicherpreisen mit exponentiellen Anstiegen".thegadgetflow+1
Apple hat bereits die Preise für iPads, MacBooks, HomePods und Apple TV-Geräte in Großbritannien erhöht, mit Aufschlägen von bis zu 300 Pfund bei einigen Produkten. Der Analyst Ming-Chi Kuo hat gewarnt, dass sich die DRAM-Knappheit bis 2027 weiter verschärfen wird. Ein Bericht der Financial Times deutete darauf hin, dass Apple bei der US-Regierung lobbyiert, um Käufe bei zwei auf der schwarzen Liste stehenden chinesischen Chipherstellern, ChangXin Memory Technologies und Yangtze Memory Technologies, zu ermöglichen, um günstigeren Arbeitsspeicher zu sichern.independent
Apple ist angesichts der steigenden Kosten nicht untätig geblieben. Berichte des koreanischen Portals The Elec deuten darauf hin, dass das Unternehmen Samsung Display und LG Display dazu drängt, OLED-Panels für nur 66,50 Dollar pro Stück zu liefern, eine Reduzierung um 20 Prozent gegenüber dem Preis für das iPhone 17 Pro Max. Es wird zudem erwartet, dass das iPhone 18 Pro den neuen 2nm-Fertigungsprozess der Taiwan Semiconductor Manufacturing Company Limited für seinen A20-Chip nutzt, doch laut MacRumors erhöht allein dieser Übergang die Chipkosten um geschätzte 50 Prozent.pcmag+1
Die Preisfrage wiegt besonders schwer, da das Apple-Event am 9. September die erste Keynote unter dem neuen CEO John Ternus markiert, der das Amt am 1. September von Cook übernommen hat. Wie viel der Komponentenkosten Apple letztlich an die Verbraucher weitergibt, könnte das am genauesten beobachtete Detail des gesamten Events sein.thegadgetflow+1