Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

tribune+1reutersreutersBei einem Angriff der vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen auf ein Frachtschiff mit Lebensmitteln in der Bab-al-Mandab-Straße sind am Dienstag vier Besatzungsmitglieder getötet worden. Dies ist der erste bestätigte tödliche Angriff auf die Schifffahrt seit Beginn der aktuellen Phase des Regionalkonflikts Ende Februar.
Das jemenitische Verkehrsministerium teilte mit, dass das unter jemenitischer Flagge fahrende Schiff Tihamah bei der Durchfahrt durch die strategisch wichtige Wasserstraße dreimal getroffen wurde, was einen Brand an Bord auslöste und Sachschäden verursachte. Unter den Toten waren drei pakistanische Besatzungsmitglieder und ein indonesischer Seemann. Vier weitere Personen wurden verletzt, zudem erlitt ein Mitglied des Rettungsteams Verletzungen.tribune+2
Das Ministerium erklärte, die Huthi-Miliz habe eine weitere Rakete auf das Schiff abgefeuert, als Rettungsteams versuchten, die Besatzung zu erreichen. Dies sei ein gezielter Versuch gewesen, „die Zahl der Opfer zu maximieren und die Rettung der Betroffenen zu verhindern“. Nach dem Angriff verlor die Besatzung die Kontrolle über das Schiff. Als sich die jemenitische Küstenwache dem Havaristen näherte, geriet auch sie unter Beschuss, wie das britische Risikomanagement-Unternehmen Vanguard berichtete.reuters+2
Reuters berichtete, dass dies die ersten Todesopfer infolge eines Huthi-Angriffs auf ein Schiff seit dem Ausbruch des Iran-Krieges Ende Februar wären, der durch US-amerikanisch-israelische Angriffe auf den Iran ausgelöst wurde. Die Huthis haben sich bisher nicht zu dem Angriff bekannt.reuters
Der Angriff erfolgt vor dem Hintergrund eines drastischen Rückgangs des Schiffsverkehrs durch die Meerenge. Nach Daten des Analysehauses Kpler passierten in der vergangenen Woche durchschnittlich 32 Schiffe pro Tag die Bab-al-Mandab-Straße. Vor der Erklärung des See-Embargos gegen Saudi-Arabien durch die Huthis am 20. Juli waren es noch 50 Schiffe täglich. Der Verkehr durch die Straße von Hormus ist noch stärker beeinträchtigt: Am Montag passierten dort nur sechs Schiffe die Meerenge, verglichen mit 130 bis 140 Schiffen vor dem Krieg.cbc+1
Das im ägyptischen Besitz befindliche Schiff Tihamah wurde weder von Saudi-Arabien betrieben noch gehörte es dem Land, wie das britische Sicherheitsunternehmen Ambrey betonte. Das Schiff war am Samstag aus dem von der jemenitischen Regierung kontrollierten Hafen al-Mucha ausgelaufen.reuters+1
Der Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund des Zusammenbruchs des jahrelangen Waffenstillstands im jemenitischen Bürgerkrieg im vergangenen Monat, der von Kämpfen zwischen dem Iran und den USA begleitet wurde. Die Huthis haben zudem neue Angriffe auf von der Regierung kontrollierte Gebiete verübt, darunter Mucha und die Provinz Marib, wobei in den letzten Wochen Dutzende Menschen getötet wurden.newindianexpress+1
Der UN-Sondergesandte für den Jemen, Hans Grundberg, rief alle Parteien auf, die „Eskalation“ zu stoppen. Er bezeichnete die jüngsten Feindseligkeiten als die schwersten „seit dem von den Vereinten Nationen im Jahr 2022 vermittelten Waffenstillstand“.democrata