Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

reutershuaweireutersHuawei kündigte am Donnerstag an, die Markteinführung seines KI-Trainingschips der nächsten Generation, des Ascend 960DT, auf das erste Quartal 2027 zu beschleunigen. Damit wird der Zeitplan um drei Quartale gegenüber der ursprünglichen Roadmap vorgezogen, während der chinesische Technologieriese seine Herausforderung an Nvidia auf dem Markt für KI-Computing verschärft.
Der rotierende Vorsitzende David Wang machte die Ankündigung auf der Konferenz Huawei Connect 2026 in Shanghai, wo das Unternehmen zudem mitteilte, dass es im dritten Quartal 2027 einen zweiten Chip, den Ascend 960PR für Inferenz-Workloads, auf den Markt bringen werde. Ein Huawei-Sprecher erklärte gegenüber TechCrunch, dass die Ascend 960-Chips die Leistung verdoppeln und von Jahr zu Jahr weiterentwickelt werden.techcrunch+2
Neben der Chip-Roadmap stellte Huawei die sogenannte Peerium Computing Architecture vor, die darauf ausgelegt ist, bis zu eine Million Prozessoren als einen einzigen Computer fungieren zu lassen. Die Architektur basiert auf UnifiedBus, einem Hochgeschwindigkeits-Verbindungsprotokoll, das CPUs, NPUs, Speicher, Storage und Netzwerkhardware zu einem einheitlichen System verknüpft.huawei+1
Huawei enthüllte zudem den Ascend 960 SuperPoD, das branchenweit erste System, das Near-Packaged-Optics-Technologie nutzt und bis zu 4.096 NPU-Karten mit einer FP8-Rechenleistung von bis zu 8 Exaflops unterstützt. Das Unternehmen gab an, dass ein Atlas 950 SuperCluster mit 256.000 Rechenkarten bereits im Einsatz sei, während das Atlas 960-System derzeit getestet werde.scmp+2
Die China-Analystin Rui Ma merkte auf X an, dass der angekündigte SuperPoD kleiner sei als das, was Huawei zuvor skizziert hatte, als von einem System mit bis zu 15.488 Ascend 960-Chips die Rede war. "Der Chip selbst kommt VIEL früher, aber der SuperPoD, den sie angekündigt haben, ist viel kleiner als das, was sie ursprünglich geplant hatten", schrieb Ma.techcrunch
Eric Xu, der andere rotierende Vorsitzende von Huawei, sagte Reportern auf der Konferenz, dass die Nachfrage nach der KI-Computing-Ausrüstung des Unternehmens in China das Angebot bereits übersteige und Huawei daher keine Pläne für eine umfassende internationale Expansion habe. "Da wir nicht genug Kapazität haben, um selbst die Nachfrage in China zu decken, haben wir keinen Plan, in vollem Umfang auf den internationalen Markt zu expandieren", so Xu laut Reuters.reuters
Die beschleunigte Roadmap kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Huawei seine Chip-Ambitionen trotz der US-Beschränkungen für Chinas Zugang zur fortschrittlichen Halbleiterfertigung weiter vorantreibt. Die Ankündigung erfolgt zudem eine Woche vor dem geplanten Treffen von Präsident Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping am 24. September in Washington. Xu argumentierte, dass China die KI-Entwicklung beschleunigen müsse, um zu den Vereinigten Staaten aufzuschließen, und sagte, dass chinesische Unternehmen weiter vorankommen müssten, bevor sie die Risiken mächtigerer KI-Systeme vollständig verstehen könnten, so die Financial Times.techcrunch