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techcrunch+1cryptorank+1techcrunch+1Google Alphabet Inc. hat damit begonnen, Bilder, Audioaufnahmen und Videos, die über seine Suchdienste hochgeladen wurden, zum Training von KI-Modellen zu verwenden, wobei alle Nutzer standardmäßig angemeldet sind – eine Änderung, die für breite Aufmerksamkeit sorgte, nachdem TechCrunch sie am 6. Juli als "unauffälliges Update" markierte.techcrunch
Die Richtlinienänderung, die im Juni per E-Mail an die Nutzer angekündigt wurde, führte eine neue Einstellung für den "Suchverlauf" ein, die das suchbezogene Datenmanagement von Googles bestehenden "Web- & App-Aktivitäten"-Kontrollen trennt. Innerhalb der neuen Einstellung erlaubt ein standardmäßig aktiviertes Kontrollkästchen "Medien speichern" Google, Medien zu speichern, die über seine suchbezogenen Produkte hochgeladen wurden, einschließlich Google Lens, Search Live, Google Translate, Maps, Shopping, Flights, Hotels und News.cryptorank+2
Googles eigene Formulierung in der E-Mail bestätigte den Umfang: "Wie Ihr Suchverlauf werden auch Ihre gespeicherten Medien verwendet, um Google-Dienste und -Technologien zu entwickeln und zu verbessern, einschließlich KI-Modellen und Sicherheitsmaßnahmen." Die Hilfedokumentation des Unternehmens fügt hinzu, dass gespeicherte Medien, die für das KI-Training verwendet werden, "von Ihrem Google-Konto getrennt und bis zu 4 Jahre lang aufbewahrt werden".techcrunch+1
Google Fotos ist ausdrücklich von der Richtlinie ausgenommen – die Änderung gilt nur für Medien, die aktiv in Suchtools hochgeladen werden, nicht für Bilder, die in der Fotobibliothek eines Nutzers gespeichert sind.gagadget+1
Nutzer, die verhindern möchten, dass ihre Uploads verwendet werden, können die Seite "Suchverlauf" in ihrem Google-Konto besuchen und das Kontrollkästchen "Medien speichern" deaktivieren. Für zukünftige Daten können auch Zeitpläne zur automatischen Löschung von drei, 18 oder 36 Monaten festgelegt werden. Das Deaktivieren von "Medien speichern" löscht keine zuvor gespeicherten Dateien; Nutzer müssen diese manuell über die Option "Gespeicherten Verlauf anzeigen und löschen" überprüfen und entfernen.pcmag+3
Für diejenigen, die die Web- & App-Aktivitäten bereits vor dem Update deaktiviert hatten, bleibt die neue Einstellung für den Suchverlauf laut Google automatisch deaktiviert.theverge+1
Das Update folgt einem Muster, bei dem Google die Datenerfassung unter standardmäßig aktivierten Einstellungen erweitert und gleichzeitig technisch Opt-out-Kontrollen anbietet. Wie Computerworld anmerkte, wurde die Änderung als Möglichkeit dargestellt, Nutzern "mehr Kontrolle" über ihre Daten zu geben, obwohl sie gleichzeitig den Umfang der von Google gespeicherten Daten erweiterte. Datenschützer haben Bedenken geäußert, dass die meisten Nutzer die neue Einstellung nie sehen, geschweige denn anpassen werden, wodurch ihre hochgeladenen Medien standardmäßig in der KI-Trainingspipeline verbleiben.engadget+2