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nytimes+1youtube+1goodreturnsGold beendete die Woche im Plus, da der eskalierende militärische Konflikt zwischen den USA und dem Iran die Rohölpreise erstmals seit Mai über 100 Dollar pro Barrel trieb. Dies veranlasste Anleger zur Flucht in sichere Häfen, obwohl ein stärkere US-Dollar und steigende Zinserhöhungserwartungen die Gewinne begrenzten.
Brent-Öl überschritt am Donnerstag laut The New York Times die Marke von 100 Dollar pro Barrel, als sich die Störungen der Energieversorgung durch die Straße von Hormus und das Rote Meer verschärften. US-Rohöl der Sorte WTI bewegte sich nahe 93 Dollar pro Barrel, wobei beide Referenzsorten seit Beginn des Konflikts einen Anstieg von fast 40 Prozent verzeichnen.nytimes
Gold steuerte trotz Verlusten am Freitag auf einen leichten Wochengewinn zu. Spot-Gold fiel an den internationalen Märkten unter 4.030 Dollar pro Unze. An der MCX Multi Commodity Exchange of India Limited fielen die Gold-Futures für die Lieferung im August am Freitag nach einem niedrigeren Auftakt um 0,31 Prozent auf etwa 142.376 Rupien pro 10 Gramm. Auch die Silber-Futures für die Lieferung im September gaben nach und fielen im Laufe des Handels um bis zu 1 Prozent auf 217.325 Rupien pro kg. Trotz des Rücksetzers am Freitag verzeichneten beide Metalle Wochengewinne, da die geopolitische Risikoprämie hoch blieb.india+1
Der USA-Iran-Konflikt ist in eine Phase eingetreten, die Analysten von RBC Capital Markets als „entschieden gefährlicher“ beschreiben. Der Iran griff am Freitag US-Stützpunkte in Kuwait und Bahrain an, während die USA in 11 aufeinanderfolgenden Nächten Luftangriffe auf iranische Militärinfrastruktur durchführten. Präsident Trump erklärte diese Woche, dass die USA „noch lange nicht fertig“ seien, während der Iran die Absichtserklärung vom Juni für ungültig erklärte.understandingwar+4
CNN Warner Bros. Discovery, Inc. berichtete, dass der Konflikt nun „einem umfassenden Krieg stark ähnelt“, wobei keine der beiden Seiten bereit zu sein scheint, neue Verhandlungen aufzunehmen.cnn
Der ölbedingte Inflationsschub hat die Rallye des Goldes als sicherer Hafen verkompliziert. Die Märkte räumen einer Zinserhöhung der Federal Reserve in der nächsten Woche mittlerweile eine Wahrscheinlichkeit von 34 Prozent ein, während die Chance für eine Anhebung im September auf über 78 Prozent gestiegen ist. Der stärkere US-Dollar belastete die Edelmetalle am Freitag, auch wenn das zugrunde liegende geopolitische Risiko die Preise auf Wochensicht weiterhin stützte. Analysten warnen, dass ein „vollständiger regionaler Krieg“ den Ölpreis auf 150 Dollar pro Barrel treiben könnte, was die gegensätzlichen Kräfte auf den Goldmärkten voraussichtlich weiter verstärken würde.goodreturns+1