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bloomberg+1devdiscoursedevdiscourseEine volatile Woche an den globalen Märkten endete am Freitag ruhiger, als die erste Zinserhöhung der Federal Reserve seit 2023 und ein deutlicher Rückgang der Ölpreise die Inflationssorgen linderten, die Investoren noch wenige Tage zuvor verunsichert hatten.
Gold hielt seine Gewinne nahe 4.350 Dollar pro Unze, nachdem es am Donnerstag um fast 2 Prozent gestiegen war und einen Großteil der Wochenverluste wieder wettgemacht hatte, während die Renditen von Staatsanleihen von ihrem Höchststand nach der Fed-Entscheidung zurückgingen. Brent-Rohöl fiel im Wochenverlauf um fast 7 Prozent auf knapp über 102 Dollar pro Barrel, unterstützt durch die Hoffnung, dass Saudi-Arabien nach den Houthi-Angriffen etwa die Hälfte der Produktionskapazität seiner Ost-West-Pipeline wiederherstellen könnte.bloomberg+1
Die einstimmige Entscheidung der Fed am Mittwoch, die Zinsen um einen Viertelprozentpunkt anzuheben – die erste Erhöhung seit drei Jahren –, prägte das Marktnarrativ der Woche. Anstatt die Anleger zu verschrecken, unterstrich der Schritt das Engagement der Zentralbank im Kampf gegen die Inflation, was dazu beitrug, den Anleihemarkt zu beruhigen, an dem die Rendite 10-jähriger Staatsanleihen erstmals seit 2007 kurzzeitig die 5-Prozent-Marke durchbrochen hatte. Bis Freitag sanken die Renditen über alle Laufzeiten hinweg, was den Druck auf renditelose Anlagen wie Gold verringerte.devdiscourse+1
Der Rückgang der Rohölpreise sorgte für weitere Entspannung. Berichte, wonach China Teheran um Hilfe bei der Zügelung der jemenitischen Houthis gebeten hat, sowie Anzeichen dafür, dass Öllieferungen die Straße von Hormus passieren können, trugen dazu bei, die Preise zu drücken, auch wenn der seit über sechs Monaten andauernde Konflikt im Nahen Osten kaum Anzeichen eines Endes zeigte. Analysten merkten an, dass es keinen Konsens darüber gibt, wohin sich der Ölpreis als Nächstes bewegt, wobei 100 Dollar pro Barrel das entscheidende Niveau bleiben.xtb+1
Asiatische Aktien stiegen am Freitag, wobei der japanische Nikkei 225 um fast 2 Prozent zulegte, nachdem die Bank of Japan die Zinsen auf 1,25 Prozent angehoben, aber gemischte Signale bezüglich weiterer Straffungen gesendet hatte – zwei Vorstandsmitglieder stimmten dagegen, was den Yen schwächte. Der südkoreanische Kospi legte um über 2 Prozent zu, und der S&P 500 war auf dem Weg zu einem Wochengewinn. Auch Chip-Aktien erholten sich, wobei der Philadelphia Semiconductor Index am Donnerstag um 3 Prozent stieg, da sich Investoren wieder auf die langfristige Nachfrage nach KI-bezogener Hardware konzentrierten.xtb+1
"Der Ton der Erklärung, zusammen mit zwei Gegenstimmen zur Entscheidung, die Zinsen zu erhöhen, lässt Zweifel daran aufkommen, dass die japanische Zentralbank bei einer weiteren Straffung der Geldpolitik vorsichtig sein wird", sagte Fred Neumann, Chefökonom für Asien bei HSBC .devdiscourse