Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

tmgm+1tmgmtmgm+1Der Euro kletterte am Montag den fünften Handelstag in Folge und erreichte gegenüber dem US-Dollar den höchsten Stand seit dem 17. Juni. Grund dafür ist, dass die Märkte ihre Erwartungen an weitere Zinserhöhungen der US-Notenbank Federal Reserve weiter zurückschraubten. EUR/USD handelte im asiatischen Handel nahe dem mittleren Bereich von 1,1500, gestützt von einer breiten Dollar-Schwäche infolge fallender Ölpreise und einer veränderten Stimmung zur US-Geldpolitik.tmgm+1
Die Federal Reserve beließ die Zinsen auf ihrer Sitzung am 29. Juli unverändert in der Spanne von 3,50 bis 3,75 %, was die fünfte Pause in Folge darstellte. Während Fed-Chef Kevin Warsh eine falkenhafte Rhetorik beibehielt, interpretierten die Märkte die Entscheidung als taubenhaft. Futures-Kontrakte spiegelten eine deutlich gesunkene Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im September wider, die von knapp 79 % vor der Sitzung auf etwa 60 % fiel. Schwächere US-Wirtschaftsdaten, darunter ein aufs Jahr hochgerechnetes BIP-Wachstum von nur 1,5 % im zweiten Quartal und eine verhaltene Kern-PCE-Inflation, belasteten die US-Währung zusätzlich.interactivecrypto+2
Elias Haddad von Brown Brothers Harriman argumentierte, dass „die USD-Rallye seit Mai ihren Höhepunkt überschritten hat“ und der US-Dollar-Index „vor einem Rückzug in die Spanne von 96,00 bis 100,00 steht“. Er verwies dabei auf das „Versäumnis von Fed-Chef Warsh, die strenge Inflationsrhetorik in eine glaubwürdige Politik umzusetzen“.tmgm
Die Europäische Zentralbank, die die Leitzinsen im Juni um 25 Basispunkte auf 2,25 % angehoben hatte, hat signalisiert, dass eine weitere Erhöhung für die Sitzung am 10. September im Bereich des Möglichen bleibt. Das BIP der Eurozone im zweiten Quartal überraschte positiv mit einem Plus von 0,4 %, während die Gesamtinflation im Juli leicht auf 2,9 % stieg. Sam Cartwright von Societe Generale erklärte, die Daten dürften „eine weitere EZB-Zinserhöhung im September stützen“, da ein robustes Wachstum der Zentralbank Raum gebe, ihren falkenhaften Kurs beizubehalten.investing+2
Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe im Juli wurde von einem vorläufigen Wert von 52,0 auf den endgültigen Wert nach unten korrigiert, obwohl der Sektor weiterhin im Wachstumsbereich blieb.tradingeconomics
Ein diplomatischer Durchbruch zwischen den USA und dem Iran ließ die Rohölpreise am Montag um mehr als 4 % einbrechen, nachdem Präsident Trump direkte Gespräche angekündigt und geplante Militärschläge ausgesetzt hatte. Der Rückgang der Energiepreise dämpfte die Inflationssorgen und schwächte das Argument für eine aggressive Fed-Straffung weiter ab, was die Verluste des Dollars gegenüber den wichtigsten Währungspaaren noch verstärkte.investing+1