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alima+1who+1reuters+1Forscher in der Demokratischen Republik Kongo begannen am 14. Juli mit der Aufnahme von Teilnehmern für die EBO-PEP-Studie, der ersten klinischen Untersuchung, bei der das experimentelle antivirale Medikament Obeldesivir von Gilead Sciences als Postexpositionsprophylaxe gegen das Bundibugyo-Ebolavirus getestet wird, so ALIMA, einer der Umsetzungspartner der Studie.alima+1
Die Studie, die von der französischen ANRS MIE (Nationale Agentur für Forschung zu AIDS und neu auftretenden Infektionskrankheiten) gesponsert und in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Institut für biomedizinische Forschung (INRB) der DR Kongo und ALIMA durchgeführt wird, startete in der Provinz Ituri – dem Epizentrum des Ausbruchs, der seit seiner Erklärung im Mai mehr als 450 Menschen das Leben gekostet hat.anrs+1
Obeldesivir, ein von Gilead Sciences entwickeltes orales Antiviralum, wird Erwachsenen und Kindern über 12 Jahren verabreicht, die innerhalb der letzten fünf Tage direkten Kontakt mit einem bestätigten Bundibugyo-Fall hatten und noch keine Symptome zeigen. Die doppelblinde, placebokontrollierte Studie wird die Teilnehmer 21 Tage lang täglich überwachen, mit einem abschließenden Besuch nach 42 Tagen. Ein zweites Unterprotokoll wird Kindern unter 12 Jahren sowie schwangeren oder stillenden Frauen mit hohem Expositionsrisiko Remdesivir auf Basis einer humanitären Verwendung (Compassionate Use) zur Verfügung stellen.ebo-pep+2
Der Start von EBO-PEP folgt auf den Beginn der PARTNERS-Studie, die am 1. Juli ihren ersten Patienten aufnahm und Remdesivir sowie den monoklonalen Antikörper MBP134 von Mapp Biopharmaceutical als Behandlungen für bestätigte Bundibugyo-Fälle testet. Die WHO hat erklärt, dass die Behandlungsstudie Monate dauern und mehr als 1.000 Teilnehmer erfordern könnte, um festzustellen, ob die Therapien wirksam sind.reuters+2
Es gibt keine zugelassenen Impfstoffe oder Behandlungen für den Bundibugyo-Stamm von Ebola, der seit seiner Entdeckung im Jahr 2007 nur drei dokumentierte Ausbrüche verursacht hat. Zum 1. Juli meldete die WHO 1.460 bestätigte Fälle und 452 Todesfälle in der DR Kongo, wobei 20 Fälle im benachbarten Uganda bestätigt wurden. Die WHO erklärte den Ausbruch am 17. Mai zu einer gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite.who+4
„In Ermangelung einer spezifischen Behandlung beruht die Versorgung hauptsächlich auf Symptommanagement und intensiver unterstützender Therapie“, merkten Ärzte ohne Grenzen in einem Briefing zum Ausbruch an.doctorswithoutborders