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tradingeconomics+1investing+1vantagemarkets+1Der US-Dollar hat in dieser Woche gegenüber den wichtigsten Währungen weiter an Boden verloren. Der japanische Yen, der Neuseeland-Dollar und der Euro legten jeweils zu, da die Märkte eine steigende Wahrscheinlichkeit dafür einpreisen, dass die Federal Reserve auf ihrer September-Sitzung mit der Lockerung der Geldpolitik beginnen wird.
Das Währungspaar USD/JPY fiel am 21. August auf 158,86 und weitete damit seinen monatlichen Rückgang auf mehr als 2,6 % aus, wie aus Daten von Trading Economics hervorgeht. Die Stärke des Yen spiegelt sowohl den schwächelnden US-Dollar als auch falkenhafte Erwartungen an die Bank of Japan wider. Diese hatte die Zinsen auf ihrer Juli-Sitzung zwar bei 1 % belassen, jedoch signalisiert, dass Aufwärtsrisiken bei der Inflation bereits im September ein Handeln erfordern könnten.reuters+1
Reuters berichtete am 14. August, dass die BOJ bei ihrer Sitzung am 17. und 18. September die Zinsen anheben dürfte und danach ein schnelleres Tempo bei der Straffung erwägt. Am Markt wird eine Erhöhung mit einer Wahrscheinlichkeit von fast 80 % eingepreist. Die Zentralbank hatte die Zinsen bereits auf ihrer Juni-Sitzung von 0,75 % auf 1 % angehoben, und Händler blicken nun auf einen potenziellen Leitzins von 1,75 % oder höher im kommenden Jahr voraus.whbl+2
EUR/USD stieg am 20. August im Tagesverlauf über 1,17, bevor der Kurs am 21. August nahe 1,1688 verharrte und damit unweit seines Dreimonatshochs blieb. Vantage Markets merkte an, dass das Paar weiterhin durch Spekulationen auf EZB-Zinsanhebungen bei gleichzeitigen Fed-Lockerungserwartungen gestützt wird.finance.yahoo+1
Der Neuseeland-Dollar stieg am 21. August auf 0,5985 gegenüber dem US-Dollar, was einem Tagesplus von 0,73 % entspricht. GBP/USD kletterte am 21. August auf 1,3645, den höchsten Stand seit mindestens Anfang März. Mehrere Datenquellen zeigten, dass das Paar im Tagesverlauf das obere Ende seiner jüngsten Spanne nahe 1,3676 testete.tradingeconomics+2
Die Federal Reserve beließ die Zinsen auf ihrer Juli-Sitzung unverändert in einer Spanne von 3,50 % bis 3,75 %, was Charles Schwab als Reaktion eines "gespaltenen" Ausschusses beschrieb. Das Fed-Zins-Tool von Investing.com zeigt, dass die Märkte eine Wahrscheinlichkeit von 61 % für eine Zinssenkung um 25 Basispunkte bei der Fed-Entscheidung am 16. September einpreisen. Die allgemeine Dollarschwäche spiegelt diesen veränderten Ausblick wider, da schwächere US-Wirtschaftsdaten Spekulationen über den Beginn eines Lockerungszyklus angeheizt haben.investing+1
In der neuesten Devisenanalyse von Scotiabank wurde betont, dass der schrumpfende Zinsvorteil der USA gegenüber Japan den Yen attraktiver macht, während die unterschiedlichen Kurse der Zentralbanken ein "ausgewogeneres Handelsumfeld" für USD/JPY schaffen. Da sowohl die BOJ-Sitzung im September als auch die Fed-Entscheidung bevorstehen, stehen Währungshändlern entscheidende Wochen bevor.cryptorank