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hypeart+1.pioneerworks+1.hypeart+2.pioneerworks+1.heni+1.Das in Brooklyn ansässige Kunstkollektiv MSCHF wird die provokante, 4,5 Meter hohe Skulptur "King Solomon's Baby" enthüllen, die je nach Anzahl der Käufer physisch zerschnitten wird. Die Preise reichen von 100.000 US-Dollar für einen einzelnen Käufer bis zu nur 100 US-Dollar pro Stück, falls 1.000 Personen an diesem künstlerischen "finanziellen Vertrauenssturz" teilnehmen, der am 10. Juli in den Pioneer Works debütiert.
Die Skulptur bezieht sich direkt auf die biblische Geschichte von König Salomo, der vorschlug, ein Baby zu teilen, um einen Streit zwischen zwei Frauen zu schlichten, die beide behaupteten, die Mutter des Kindes zu sein. Im ursprünglichen Gleichnis identifiziert Salomo die Frau, die auf ihren Anspruch verzichtet, um das Leben des Babys zu retten, durch ihre Selbstlosigkeit als die wahre Mutter. MSCHF untergräbt diese Erzählung, indem sie sich selbst als "Hofnarren" inszenieren, die die ernste Geschichte in ein Spektakel verwandeln – je mehr Menschen das Kunstwerk besitzen wollen, desto umfassender wird es zerstückelt.collater+2
Das Projekt stellt eine provokante Umkehrung der moralischen Lektion des Gleichnisses dar. Während Salomos Drohung, das Baby zu teilen, ein Test war, der letztlich das Leben des Kindes bewahrte, wird die Skulptur von MSCHF während einer zweitägigen Performance-Veranstaltung, die auf ihrer Website live übertragen wird, tatsächlich mit einer Heißdraht-Säge zerschnitten. Dieser Prozess gipfelt in einer Besichtigung der vollständig dekonstruierten Skulptur während der "Second Sundays" am 13. Juli und verwandelt Tragödie in Performance-Kunst, die Vorstellungen von Wert, Eigentum und kultureller Heiligkeit infrage stellt.pioneerworks+2
Die Preisstruktur von "King Solomon's Baby" schafft für potenzielle Käufer das, was MSCHF einen "finanziellen Vertrauenssturz" nennt. Wenn die Schaumstoffskulptur von einem einzelnen Sammler erworben wird, kostet sie insgesamt 100.000 US-Dollar. Wenn jedoch mehr Käufer teilnehmen, passt sich der Preis proportional an – zwei Käufer zahlen jeweils 50.000 US-Dollar für die Hälfte, drei Käufer zahlen 33.333 US-Dollar für ein Drittel und so weiter. Diese gleitende Skala setzt sich fort, bis der Mindestpreis von 100 US-Dollar pro Stück erreicht ist, wenn alle 1.000 möglichen Teile beansprucht werden.pioneerworks+2
Dieses wirtschaftliche Experiment zwingt Sammler in ein Spiel aus Zufall und Strategie. Frühe Käufer müssen sich festlegen, ohne zu wissen, wie viele andere sich anschließen werden, was ihre Investition potenziell von einem exklusiven 100.000-Dollar-Kunstwerk in ein 100-Dollar-Fragment verwandeln könnte. Der Zerschneidungsprozess mit dem Heißdraht wird als Performance-Kunst in den Pioneer Works durchgeführt, wobei die Zerstückelung für Zuschauer, die nicht persönlich anwesend sein können, live übertragen wird. Indem MSCHF den Kunsterwerb in ein gemeinschaftliches Glücksspiel verwandelt, stellt das Kollektiv traditionelle Vorstellungen von Kunstbewertung und Exklusivität infrage, während sie buchstäblich das metaphorische Baby zerschneiden.instagram+2
Das Herzstück des provokanten Projekts von MSCHF ist der eigentliche Zerstückelungsprozess, der Zerstörung in Performance-Kunst verwandelt. Mit einer Heißdraht-Säge wird das Kollektiv die 4,5 Meter hohe Schaumstoff-Babyskulptur akribisch entsprechend der Anzahl der Käufer zerschneiden, die am Kauf teilnehmen. Diese zweitägige Performance findet ab dem 10. Juli in den Pioneer Works statt, wobei der gesamte Prozess für diejenigen, die nicht persönlich teilnehmen können, auf der Website von MSCHF live übertragen wird.collater+2
Die technische Präzision, die erforderlich ist, um die Skulptur in potenziell Hunderte von Teilen zu zerlegen, verleiht dem Spektakel eine weitere Ebene. Jeder Käufer erhält sein physisches Fragment des Kunstwerks zusammen mit einem Echtheitszertifikat, was ein seltsames Paradoxon schafft, bei dem Zerstörung sowohl die Zugänglichkeit als auch die Partizipation erhöht. Die vollständig dekonstruierten Überreste werden während der "Second Sundays" am 13. Juli ausgestellt und präsentieren den Betrachtern die Nachwirkungen dessen, was das Kollektiv als "lebendiges ästhetisches Massaker" bezeichnet – eine kraftvolle visuelle Metapher dafür, wie Kommerzialisierung kulturelle Bedeutung fragmentieren kann.instagram+1