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straitstimesdimsumdaily+1straitstimes+1Yayoi Kusama, die japanische Avantgarde-Künstlerin, deren Punktemotive, Kürbisskulpturen und immersive Infinity Mirror Rooms sie zu einer der bekanntesten Figuren der zeitgenössischen Kunst machten, ist im Alter von 97 Jahren gestorben. Ihr Tod, der am 14. August in einem Krankenhaus in Tokio durch Organversagen eintrat, wurde am 27. August in einer gemeinsamen Erklärung des Yayoi Kusama Museums und der Yayoi Kusama Foundation öffentlich bestätigt.nytimes+1
Kusama wurde am 22. März 1929 in Matsumoto in der Präfektur Nagano geboren. Bereits als Kind erlebte sie lebhafte Halluzinationen von Punkten und Mustern, Visionen, die zur Grundlage ihres künstlerischen Vokabulars wurden. Nach ihrem Malereistudium in Kyoto zog sie Ende der 1950er Jahre nach New York, wo sie inmitten der Gegenkultur der 1960er Jahre mit radikalen Happenings, großformatigen Installationen und öffentlichen Performances, die Feminismus, Sexualität und Gesellschaftskritik verbanden, Bekanntheit erlangte.straitstimes+1
Ihr Einfluss erstreckte sich auf Zeitgenossen wie Andy Warhol und Claes Oldenburg, die sie inspirierte und in einigen Fällen künstlerisch prägte. Trotz früher Erfolge führte ein nachlassendes öffentliches Interesse in den 1970er Jahren zu ihrer Rückkehr nach Japan. Dort begab sie sich freiwillig in eine psychiatrische Klinik in Tokio, von wo aus sie in einem nahegelegenen Atelier weiterhin produktiv blieb.dimsumdaily+1
Kusamas spätere Karriere brachte ihr erneuten internationalen Ruhm. Ihre Infinity Mirror Rooms, immersive Installationen, die Besuchern endlose Reflexionen ermöglichen, zogen Rekordmengen an Besuchern an und wurden zu Social-Media-Sensationen auf Instagram Meta Platforms, Inc. . Im Jahr 2017 eröffnete sie ein Museum für ihre Werke im Tokioter Stadtteil Shinjuku.nytimes+1
Kusama gilt als die kommerziell erfolgreichste Künstlerin der Welt, deren Gemälde regelmäßig für Millionenbeträge versteigert wurden. Sie wurde 2016 in die TIME-Liste der 100 einflussreichsten Personen aufgenommen und erhielt 2006 den japanischen Orden der Aufgehenden Sonne.straitstimes
Kusama sprach offen darüber, dass die Kunst ihr Mittel zum Überleben war. "Ich kämpfe jeden Tag gegen Schmerz, Angst und Furcht, und die einzige Methode, die ich gefunden habe, um meine Krankheit zu lindern, ist das ständige Schaffen von Kunst", sagte sie einmal. Oft mit bunter Perücke und in gepunkteter Kleidung fotografiert, blieb sie bis in ihre letzten Jahre aktiv und hinterließ ein Werk, das die Grenzen von Malerei, Skulptur, Installation, Mode und Film neu definierte.dimsumdaily