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theartnewspaper+1.theartnewspaper+1.theartnewspaper+1.theartnewspaper.theartnewspaper.Das Crystal Bridges Museum of American Art und die Art Bridges Foundation haben 90 zeitgenössische indigene Kunstwerke aus der John and Susan Horseman Collection erworben. Dieser wegweisende Ankauf erhöht die indigene Repräsentation in amerikanischen Kunstinstitutionen erheblich, wobei Art Bridges 81 Stücke für landesweite Museumsleihgaben erhielt und Crystal Bridges neun Werke direkt für seine ständige Sammlung übernahm.
Der Erwerb von 90 zeitgenössischen indigenen Kunstwerken aus der John and Susan Horseman Collection stellt einen transformativen Moment sowohl für die Art Bridges Foundation als auch für das Crystal Bridges Museum of American Art dar. Mit dieser bedeutenden Ergänzung besteht nun ein Drittel der Sammlung von Art Bridges aus zeitgenössischer indigener Kunst, was die Repräsentation und Sichtbarkeit indigener Künstler in der amerikanischen Museumslandschaft drastisch erhöht. Der Ankauf umfasst Werke prominenter indigener Schöpfer wie Kent Monkman, Tyrell Tapaha, George Morrison, Oscar Howe, Jaune Quick-to-See Smith, Rick Bartow, Kay WalkingStick, James Lavadour, Emmi Whitehorse, Brad Kahlhamer, Cannupa Hanska Luger, Rose B. Simpson, Roxanne Swentzell und T.C. Cannon.crystalbridges+1
Die Sammlung wird durch verschiedene Initiativen strategisch mit der Öffentlichkeit geteilt. Art Bridges wird seine 81 erworbenen Werke der neuen Alice L. Walton School of Medicine für eine Ausstellung zur Verfügung stellen, die am 3. November 2025 eröffnet wird. Drei bedeutende Stücke – Cannons „It's A Good Day to Die“ (1970), Swentzells „The Corn Mothers are Crying“ (2015) und Monkmans „Saving the Newcomers“ (2023) – werden 2026 im Rahmen der Campus-Erweiterung bei Crystal Bridges ausgestellt. Weitere Werke werden in der Ausstellung „Made in Beauty“ im Jahr 2027 zu sehen sein, die historische und zeitgenössische indigene Kunst beleuchtet. Im Anschluss an diese Ausstellungen wird Art Bridges damit beginnen, die Horseman-Werke an sorgfältig ausgewählte Partnerinstitutionen im ganzen Land zu verleihen, um seine Mission der Erweiterung des Zugangs zu amerikanischer Kunst zu erfüllen.theartnewspaper+1
T.C. Cannons „It's A Good Day to Die“ (1970) ist eines der bedeutenden Werke, die im Rahmen des wegweisenden Ankaufs durch das Crystal Bridges Museum und die Art Bridges Foundation erworben wurden. Dieses Gemälde veranschaulicht Cannons revolutionären Ansatz zur indigenen Kunst, der mit traditionellen Stilen der amerikanischen Ureinwohner brach, indem er europäische und amerikanische Einflüsse einbezog und sich gleichzeitig mit zeitgenössischen indigenen Erfahrungen auseinandersetzte. Als eines der charakteristischen Werke des Kiowa-Caddo-Künstlers demonstriert es seinen mutigen Einsatz von Farbe und innovative Kompositionstechniken, die dazu beitrugen, die künstlerische Repräsentation der amerikanischen Ureinwohner in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg neu zu definieren.seegreatart+2
Cannon, der von 1946 bis zu seinem frühen Tod bei einem Autounfall im Jahr 1978 lebte, schuf zu Lebzeiten etwa 90 Gemälde. Seine künstlerische Vision wurde durch seinen Militärdienst in Vietnam bei der 101st Air Cavalry der U.S. Army, seine Ausbildung am Institute of American Indian Arts in Santa Fe und seine breit gefächerten intellektuellen Interessen an Philosophie, Literatur und Musik geprägt. „It's A Good Day to Die“ reiht sich neben andere bemerkenswerte Werke von Cannon wie „Self Portrait in Studio“ (1975), „Beef Issue at Fort Sill“ (1973) und „Two Guns Arikara“ (1974-1977) ein und zeigt seine Fähigkeit, Kunst zu schaffen, die den Betrachter mit fesselnder Bildsprache anspricht und gleichzeitig komplexe Themen der Identität und Erfahrung der amerikanischen Ureinwohner thematisiert.theartnewspaper+4
Ashley Holland (Cherokee Nation), Kuratorin und Direktorin für kuratorische Initiativen bei der Art Bridges Foundation, bringt eine transformative Vision in die Kuratierung indigener Kunst ein, die den wegweisenden Ankauf direkt beeinflusste. Hollands Ansatz konzentriert sich darauf, amerikanische Kunst über traditionelle kanonische Grenzen hinaus neu zu definieren und dabei Inklusivität und die Repräsentation vielfältiger Erfahrungen zu betonen. Mit einem Doktortitel in Kunstgeschichte der amerikanischen Ureinwohner von der University of Oklahoma ist sie auf zeitgenössische und indigene Kunstgeschichte spezialisiert und bringt wissenschaftliche Expertise in ihre kuratorische Praxis ein.linkedin+1
Hollands Philosophie erkennt an, dass sich indigene Kunst als Reaktion auf Kolonialisierung und sich wandelnde Gemeinschaftsdynamiken weiterentwickelt, weshalb es unerlässlich ist, sowohl historische als auch zeitgenössische indigene Werke zu präsentieren. Als Co-Kuratorin von American Sunrise: Indigenous Art at Crystal Bridges an der Seite von Jordan Poorman Cocker artikuliert Holland diese Vision: „Indigene Perspektiven sind grundlegend für jede Sammlung amerikanischer Kunst.“ Ihre gemeinschaftliche Arbeit veranschaulicht das Engagement, indigene Stimmen in den Vordergrund zu rücken und das Narrativ der amerikanischen Kunst durch das zu erweitern, was sie als „amerikanische Erfahrung“ bezeichnet – die Einbeziehung von Künstlern aus verschiedenen Ländern und Kulturen, die zur künstlerischen Landschaft Amerikas beitragen.smarthistory+2