Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

Investing.com+1The Edge MalaysiaBloombergDer chilenische Außenminister Francisco Pérez Mackenna kündigte am Mittwoch an, dass Chile im Laufe des nächsten Jahrzehnts Investitionen in Höhe von rund 100 Milliarden US-Dollar in die Kupferindustrie anlocken möchte. Damit will der weltweit größte Kupferproduzent seine Abhängigkeit von China reduzieren und vom sprunghaft steigenden Bedarf durch Rechenzentren und KI-Infrastruktur profitieren.Investing.com+1
Auf dem Sustainable Business Summit von Bloomberg in Singapur erklärte Pérez Mackenna, Chiles Kupferexporte seien „stark konzentriert, und wir müssen die Zahl der Abnehmerländer ausweiten“. Um dies zu erreichen, müsse Chile massiv in Raffineriekapazitäten investieren, um weg vom Export von Rohkonzentrat und hin zum Versand von raffiniertem Kupfer zu kommen, sagte er.The Edge Malaysia
China nimmt seit Jahren mehr als die Hälfte der chilenischen Kupferexporte ab, doch Pérez Mackenna räumte ein, dass die Beziehung bestehen bleiben wird. „China wird aufgrund seiner industriellen Präsenz wahrscheinlich weiterhin ein sehr wichtiger Kunde für unser Kupfer bleiben“, sagte er, merkte jedoch an, dass der globale Wettlauf beim Bau von Rechenzentren die Kupfernachfrage breiter verteilen dürfte.The Edge Malaysia
Als Teil einer breiter angelegten Initiative zur Erschließung neuer Exportmärkte hat Chile Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit Indien aufgenommen und plant, bestehende Handelsabkommen mit Nachbarländern zu stärken, sagte Pérez Mackenna. Indiens Handelsminister Piyush Goyal hatte Anfang des Jahres erklärt, dass das Abkommen, das eine Präferenzhandelsvereinbarung aus dem Jahr 2006 zu einer umfassenden Wirtschaftspartnerschaft aufwerten würde, bald abgeschlossen werden könnte, was Indien Zugang zu chilenischem Lithium und Kupfer verschaffen würde.The New Indian Express+1
Die Investitionsoffensive erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem große Bergbaukonzerne ihre Aktivitäten in Chile bereits ausbauen. BHP erhielt Anfang des Monats die Umweltgenehmigung für Vorarbeiten im Wert von 1,3 Milliarden US-Dollar in seiner Mine Escondida, was Teil einer rund 15 Milliarden US-Dollar schweren Modernisierung im Laufe des nächsten Jahrzehnts ist. Unterdessen hat Antofagasta eine Überarbeitung des jahrzehntealten Preissystems für Kupferkonzentratverträge vorgeschlagen: ein Zeichen dafür, wie das knappere weltweite Angebot und Chinas wachsende Schmelzkapazitäten die Marktdynamik verändert haben.The Edge Malaysia+1