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economictimes+1univesttradingeconomics+2Asiatische Währungen gerieten am Montag auf breiter Front unter Druck, da erneute Feindseligkeiten zwischen den USA und dem Iran die Ölpreise kräftig in die Höhe trieben und Anleger in die Sicherheit des US-Dollars flüchteten. Der Dollar-Index stieg auf 100,98, den höchsten Stand seit dem 15. Juli, während sich die geopolitische Krise in der Golfregion über das Wochenende verschärfte.univest+1
Der Ausverkauf asiatischer Währungen wurde maßgeblich durch einen sprunghaften Anstieg der Rohölpreise ausgelöst. Zuvor hatten die USA in der neunten Nacht in Folge Angriffe auf iranisches Territorium geflogen, woraufhin der Iran das vorläufige Friedensabkommen mit Washington aufkündigte und damit drohte, den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus einzuschränken. Die Nordseesorte Brent verteuerte sich am Montag um mehr als 3 % auf über 90 US-Dollar pro Barrel, den höchsten Stand seit Mitte Juni, während West Texas Intermediate auf rund 84,68 US-Dollar kletterte.turanews+2
Energieimportierende Länder trugen die Hauptlast des Drucks. Der südkoreanische Won verbilligte sich am Montag um 0,28 % auf 1.480,07 Won je Dollar. Die indische Rupie notierte schwächer bei rund 96,59 Rupien, womit sie ihre Verluste nach monatelangen, durch hohe Ölpreise getriebenen Abwertungen ausweitete. Der philippinische Peso schloss bei 61,745 Peso je Dollar und gehörte damit zu den Währungen mit der schlechtesten Wertentwicklung in Südostasien.tradingeconomics+2
Gegenüber dem japanischen Yen notierte der Dollar weitgehend unverändert bei fast 162,50 Yen. Der Yen verharrt damit auf einem 40-Jahres-Tief, während Händler weiterhin auf mögliche Interventionen der Behörden in Tokio achten. Der Euro zeigte sich bei 1,1415 US-Dollar kaum verändert.reuters+1
Der Stärke des Dollars spiegelte eine breitere Flucht in sichere Häfen wider, da die Märkte das Risiko anhaltender Störungen der weltweiten Ölversorgung abwägten. Reuters berichtete, dass die iranischen Revolutionsgarden davor warnten, Schiffen die Durchfahrt durch die Straße von Hormus ohne Genehmigung zu gestatten: eine Drohung, die Rohstoff- und Devisenmärkte gleichermaßen verunsicherte.youtube
Der Druck auf die asiatischen Währungen hielt im Jahr 2026 unvermindert an. Reuters berichtete im Mai, dass politische Entscheidungsträger in der gesamten Region angesichts der Energieversorgungskrise zu „dringenden und unkonventionellen Maßnahmen“ gegriffen haben, um ihre Volkswirtschaften zu stützen, während die Währungen auf beispiellose Tiefstände fielen. Die MUFG Bank prognostizierte Anfang Juli, dass sich die asiatischen Währungen in der zweiten Jahreshälfte 2026 leicht erholen könnten, falls der Dollar nachgibt und die Energiepreise sinken, räumte jedoch ein, dass der Ausblick stark davon abhängt, ob sich die geopolitischen Spannungen legen.mufgresearch+1