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indianexpress+1moneycontrolinstagramOpenAI gab am Samstag bekannt, dass eine interne Version seines nächsten großen KI-Modells namens Astra 10 langjährige offene Probleme in der Mathematik und der theoretischen Informatik gelöst oder darin erhebliche Fortschritte erzielt hat. Innerhalb von 24 Stunden konterte der Anthropic-Forscher Levent Alpöge und behauptete, er habe das öffentlich zugängliche Claude Fable genutzt, um fünf derselben Probleme unabhängig zu lösen.
Der Schlagabtausch markiert die neueste und vielleicht bemerkenswerteste Eskalation in der Rivalität zwischen den beiden führenden KI-Unternehmen, wobei fortgeschrittenes mathematisches Schlussfolgern zu einem neuen Schlachtfeld wird.
In einem Blogbeitrag mit dem Titel "Ten advances in mathematics and theoretical computer science" erklärte OpenAI, dass es bei den Problemen "seit mindestens einem Jahrzehnt keine Fortschritte beim Hauptergebnis gegeben" habe. Die Ergebnisse erstrecken sich über hochdimensionale Geometrie, Codierungstheorie, arithmetische Schaltkreiskomplexität, Gruppentheorie, Operatoralgebren, Quantenkomplexität, Gitterkryptografie und extreme Kombinatorik.indianexpress+1
Unter den angeblichen Erfolgen bewies Astra, dass nicht-sofische Gruppen existieren, eine seit 1999 offene Frage, und löste Alain Connes' Starrheitsvermutung sowie Ehrharts Volumenvermutung. OpenAI gab an, dass die Beweise in Lean 4 formalisiert wurden und dass das Unternehmen die Schilderung des Denkprozesses des Modells veröffentlichen werde. Das Unternehmen schätzte, dass die Reproduktion der Arbeit zu API-Tarifen von GPT-5.6 Sol etwa 2.000 US-Dollar kosten würde.openai+3
OpenAI machte keine technischen Angaben zu Astras Architektur oder zum Zeitplan für die Veröffentlichung. Der Mathematiker Terence Tao merkte an, dass die Probleme zwar schwer, aber "mit bekannten Techniken lösbar" gewesen seien und nicht zu den tiefsten ungelösten Fragen der Mathematik gehörten.instagram
Kurz nach der Ankündigung postete Alpöge auf X, dass Claude Fable fünf derselben Probleme in weniger als 24 Stunden gelöst habe, wobei das Modell autonom mit generischen Prompts und ohne Internetzugang arbeitete. Zu den von ihm genannten Problemen gehören die arithmetische Schaltkreiskomplexität, die Quanten-Parallelwiederholung und das Problem des nächsten Vektors.moneycontrol+2
Alpöge ist kein Neuling auf dem Gebiet der KI-gestützten Mathematik. Im Juli nutzte der ehemalige Harvard-Jahrgangsbeste Claude Fable 5, um während des WM-Finales die 87 Jahre alte Jacobi-Vermutung zu widerlegen, ein Ergebnis, das inzwischen unabhängig verifiziert wurde. Anthropic hat bisher kein formelles Paper zur Überprüfung der neuesten Behauptungen veröffentlicht, und OpenAI hat nicht öffentlich reagiert.fortune+2
OpenAI räumte ein, dass KI-Systeme, die zur mathematischen Forschung beitragen können, ungelöste Fragen der Urheberschaft aufwerfen. "Menschliche Urheberschaft für einen Beweis zu beanspruchen, der vollständig von einem KI-System generiert wurde, würde sowohl den Beitrag des Systems als auch die menschliche intellektuelle Arbeit falsch darstellen", schrieb das Unternehmen. Es forderte die breitere akademische Gemeinschaft auf, bei der Entwicklung von Attribuierungsnormen zu helfen.indianexpress
Der Schlagabtausch deutet darauf hin, dass führende KI-Modelle mehrerer Unternehmen auf eine mathematische Leistungsfähigkeit auf Forschungsniveau zusteuern und dass die nächste Phase des Wettbewerbs möglicherweise nicht mehr an Chatbot-Benchmarks, sondern an Theoremen gemessen wird.