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live.euronext.com+1LinkedIn+1live.euronext.com+1Die britische Digitalbank Revolut hat am Mittwoch einen Zweitmarkt-Aktienverkauf gestartet, der das Unternehmen mit 115 Milliarden US-Dollar bewertet. Dies bestätigte ein Sprecher gegenüber Reuters. Damit festigt das Unternehmen seine Position als wertvollstes Fintech Europas und übertrifft die Marktkapitalisierung etablierter Banken wie Barclays und Deutsche Bank .live.euronext.com+2
Bei dem Verkauf wird jede Aktie mit 2.017 US-Dollar bewertet, was einem Sprung von mehr als 50 Prozent gegenüber der Bewertung von 75 Milliarden Dollar entspricht, die Revolut bei einer vorherigen Sekundärplatzierung im November 2025 erzielte. Die Transaktion ermöglicht es Mitarbeitern und frühen Investoren, ihre Anteile zu Geld zu machen. Das Unternehmen zielt auf Erlöse von mindestens 750 Millionen Dollar ab, obwohl Berichte von The Information im Juni darauf hindeuteten, dass die Nachfrage bis zu 2 Milliarden Dollar erreichen könnte.MarketScreener+3
Das Übernahmeangebot wird laut früheren Berichten von Bloomberg und The Information vom Altinvestor Glade Brook Capital Partners angeführt. Bloomberg berichtete unter Berufung auf eine interne Mitteilung an die Belegschaft zuerst über den Start des Verkaufs.LinkedIn+2
Revolut wurde 2015 als Karte für Fremdwährungen gegründet und hat sich zu einer Finanz-Super-App entwickelt, die Banking, Krypto-Trading, Aktien, Sparen und Versicherungen in 39 Märkten umfasst. Das Unternehmen meldete für 2025 einen Umsatz von 6 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von 46 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, sowie einen Rekordgewinn vor Steuern von 2,3 Milliarden Dollar. Der Risikokapitalarm der NVIDIA Corporation, NVentures, gehört nach Angaben des britischen Handelsregisters Companies House zu den Aktionären, nachdem er rund 196 Millionen Dollar investiert hatte.TechCrunch+2
Der Bewertungssprung folgt auf mehrere Meilensteine: Revolut sicherte sich im März 2026 eine vollständige Banklizenz in Großbritannien und hat eine Banklizenz in den USA beantragt. Mit voll verwässerten 115 Milliarden Dollar liegt das Unternehmen nun etwa gleichauf mit BNP Paribas und stellt britische Konkurrenten wie Lloyds und NatWest in den Schatten.Bloomberg+2
Der Zweitmarktverkauf dient als Liquiditätsereignis, während Revolut weiterhin einen Börsengang abwägt. Laut Fortune preisen Investoren einen eventuellen Börsengang mit einer Bewertung von über 200 Milliarden Dollar ein. Vorerst hat sich das kaum ein Jahrzehnt alte Unternehmen dafür entschieden, privat zu bleiben und den Appetit der Investoren über aufeinanderfolgende Zweitmarktrunden zu testen, anstatt an die Börse zu gehen.Fortune