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zscaler.com.zscaler.com+1.thehackernews.com+1.Ein chinesischsprachiger Hacker hat eine weltweite Angriffskampagne gestartet, indem er mehrere KI-Programmierassistenten mit ARTEX, einem agentenbasierten Penetration-Testing-Framework, verknüpfte. Zscaler ThreatLabz gab an, dass der Betreiber DeepSeek-, GLM- und Grok-Modelle so konfigurierte, dass sie Untersuchungen aufteilten und die Arbeit der jeweils anderen Modelle überprüften. Die am 21. Oktober veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass eine Kampagne, die ursprünglich für Angriffe auf südkoreanische Banken bekannt wurde, auch Organisationen in etwa 19 Ländern und Regionen erreichte, darunter die USA, Großbritannien, Japan, Indien, Nigeria und die VAE.gbhackers.com ## Ein Multi-Modell-Angriffs-Workflow ThreatLabz rekonstruierte die Operation anhand einer angepassten ARTEX-Bereitstellung. Diese umfasste Konfigurationen für KI-Assistenten, Synchronisationsskripte, Netzwerk-Routing-Tools und einen Claude Code-Verlauf vom 4. August bis zum 4. Oktober 2026, so Zscaler. "ARTEX war so konfiguriert, dass es ein DeepSeek-Modell über ein OpenAI-kompatibles Gateway nutzt, aber andere Konfigurationen spezifizierten auch DeepSeek, GLM und Grok", sagte Forscher Seongsu Park gegenüber The Hacker News.thehackernews.com+1 In den Prompts führte DeepSeek die erste Untersuchung durch und GLM überprüfte die Ergebnisse. Grok erhielt Forschungsaufgaben auf einem Jump-Server über einen Brückendienst namens grok2api, und Codex wurde so eingerichtet, dass es gespeicherte Notizen aufnahm, damit die Arbeit zwischen den Sitzungen übertragen werden konnte, so ThreatLabz. Ein Prompt lautete: "Wenn DeepSeek sagt, dass es alle Angriffsflächen ausgeschöpft hat und ich sage, dass eine GLM-Überprüfung gestartet werden soll, sollte GLM die vorherige Arbeit von DeepSeek überprüfen." Der ARTEX-Container des Betreibers enthielt gängige Hacking-Tools wie Nmap, SQLmap, Nuclei, JADX und Frida. Beweise wurden im Backblaze B2-Speicher archiviert.zscaler.com Zscaler warnte, dass die Konfigurationen nur zeigen, welche Modelle angefordert wurden. Da das Modell, das auf jede Sitzung antwortete, nicht verifiziert werden konnte, könnten einige Sitzungen auch Anthropic-Claude-Modelle verwendet haben. ## Ziele und Motiv Die Prompts nannten Dating-Apps, SMS-Anbieter, Krypto- und Zahlungsplattformen, Glücksspielseiten, Einzelhändler, Bildungsdienste und Logistikunternehmen. Sie konzentrierten sich auf Telefonnummern, persönliche Daten und API-Schlüssel für Zahlungs-Gateways. Der Betreiber fragte auch, wo gestohlene koreanische Daten üblicherweise verkauft werden, berichtete ThreatLabz. Zscaler merkte an, dass die Aufzeichnungen versuchte Untersuchungen zeigen, nicht bestätigte Sicherheitsverletzungen bei jedem Ziel.zscaler.com Der Bericht desselben Unternehmens vom 14. Oktober brachte die Kampagne mit dem Diebstahl von Daten von etwa 67.000 Personen bei südkoreanischen Finanzfirmen in Verbindung. Die Aktivität wurde mit moderater Sicherheit einem finanziell motivierten, chinesischsprachigen Akteur zugeschrieben.zscaler.com ## Ein wachsendes ARTEX-Problem Die Enthüllung erfolgt zu einer Zeit, in der der Missbrauch von ARTEX zunimmt. Am Mittwoch brachte Microsoft eine dem chinesischen Staat nahestehende Gruppe namens Storm-0940 mit der Kompromittierung der ConnectWise Cloud Backup-Lieferkette in Verbindung und erklärte, die Gruppe habe ARTEX genutzt, um Password-Spraying und OAuth-Missbrauch zu beschleunigen, berichtete The Hacker News. Microsoft teilte mit, dass die Gruppe versuchte, sich bei mehr als 2.250 Microsoft 365-Tenants mit 2.900 Versuchen pro Minute anzumelden, berichtete Cyber Security News. Diese Quelle merkte auch an, dass die Untersuchungen von Zscaler und Microsoft nicht zeigten, dass die beiden Operationen denselben Betreiber haben. Recorded Future, im Besitz von Mastercard , verfolgt das auf Korea fokussierte Cluster als TAG-217, und CrowdStrike fand laut GBHackers separat exponierte Claude Code-Verläufe auf den Servern des Akteurs.gbhackers.com+2 Nach den Angriffen in Südkorea wurde das ARTEX-Projekt als Closed-Source umgestellt. Öffentliche Forks sind weiterhin verfügbar, merkte The Hacker News an.thehackernews.com