Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

nytimes.com+1.yahoo.com.artnews.com.Die Art Basel Paris hielt am Dienstag, den 20. Oktober, ihre exklusive Avant-Première-Vorbesichtigung im Grand Palais unter strengen Sicherheitsvorkehrungen ab, nachdem Frankreich ein Wochenende voller Proteste, Unruhen und Plünderungen erlebt hatte. Wohlhabende Sammler erschienen dennoch, auch wenn der Andrang geringer wirkte als im Vorjahr. Ein Modigliani-Akt im Wert von über 100 Millionen Dollar zog unter den wenigen gemeldeten Verkäufen die meiste Aufmerksamkeit auf sich.artnews.com+1
Bereits Tage vor der Eröffnung hatten sich internationale Sammler erkundigt, ob eine Reise nach Paris sicher sei. Am Sonntag informierte die Art Basel die geladenen Gäste, dass das Grand Palais von Sicherheitsbarrieren umgeben sei und rund um die Uhr bewacht werde. In einer E-Mail versicherte Messeleiter Karim Crippa den VIPs, dass die Veranstaltung "wie geplant" stattfinden werde. Besucher wurden am Eingang gründlich kontrolliert, und Polizei sowie privates Sicherheitspersonal patrouillierten rund um die Uhr.ocula.com+1
Die Proteste begannen mit Schülern, die gegen die Bedingungen an ihren Schulen demonstrierten. Später schlossen sich andere Gruppen an, um gegen die steigenden Lebenshaltungskosten zu protestieren. Am Samstag, den 17. Oktober, gingen rund 550 000 Menschen auf die Straße, davon 110 000 in Paris. Dabei kam es zu Zusammenstößen zwischen gewalttätigen Gruppen und der Polizei sowie zu Plünderungen. Die Polizei schloss das Grand Palais vorsorglich am Samstagabend; am Sonntag öffnete es ohne gemeldete Schäden wieder. Am Montag blockierten Studenten den Eingang zum Louvre, und in Teilen der Stadt wurden Ausgangssperren verhängt.yahoo.com+1
"Die Bilder der Unruhen waren so beängstigend", sagte die Sammlerin Saloni Doshi aus Mumbai der Times. Der New Yorker Galerist Fergus McCaffrey meinte, die Medien hätten die Lage "völlig übertrieben", und fügte hinzu: "Jeder ist gekommen." Die Vorbesichtigung wirkte dennoch weniger hektisch und weniger von Amerikanern dominiert als im Jahr 2025.nytimes.com
ARTnews berichtete, dass sich vor der Eröffnung um 15 Uhr nur eine kurze Schlange gebildet hatte. Die Gänge waren "voll, aber begehbar", und einige Berater gaben an, von Sammlern zu wissen, die ihre Reise storniert hatten. Da die Vorbesichtigung kurz war, meldeten die meisten Galerien nur ein oder zwei Verkäufe.artnews.com
Pace Di Donna Schrader präsentierte Amedeo Modiglianis "Nu étendu (Lolotte)" (1917), das auf über 100 Millionen Dollar geschätzt wird. Das Gemälde war seit etwa einem Jahrhundert nicht mehr öffentlich zu sehen. Emmanuel Di Donna erklärte, ein Verkauf werde Zeit in Anspruch nehmen. Hauser & Wirth verkaufte Gerhard Richters "Rokokotisch" (1965) und Georg Baselitz' "Der Hirte" (1965) für jeweils rund 10 Millionen Dollar. White Cube verkaufte zwei Gemälde von Julie Mehretu für jeweils 7,85 Millionen Dollar, und Thaddaeus Ropac meldete 15 Verkäufe.artnews.com
Die Messe zählt 211 Aussteller. Die VIP-Tage finden am 21. und 22. Oktober statt, gefolgt von den Publikumstagen vom 23. bis 25. Oktober. Für das kommende Wochenende sind Berichten zufolge weitere Proteste geplant. "Trotz eines ziemlich turbulenten Wochenendes haben wir von Beginn der Messe an eine echte Begeisterung für Kunst gespürt", sagte der Brüsseler Galerist Xavier Hufkens.exibart.com+2