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vtmarkets+1mexccmegroup+1US-Rohöl der Sorte West Texas Intermediate fiel am Montag um mehr als 2 % und beendete damit eine sechs Tage andauernde Gewinnserie, da Anleger nach dem Kursplus von über 5 % in der Vorwoche Gewinne sicherten. Der Kontrakt pendelte sich im Bereich von 85 Dollar ein, nachdem er im Tief bis auf 84,37 Dollar pro Barrel gefallen war. Der Rücksetzer wurde durch Gewinnmitnahmen und eine verhaltene Marktreaktion auf neu angekündigte US-Sanktionen gegen den Iran ausgelöst.vtmarkets+1
Die USA trieben am Montag neue Sanktionen gegen irantische Ölexporte voran, doch die Maßnahmen blieben hinter dem umfassenden Paket zurück, das einige Händler erwartet hatten. Teheran hatte gewarnt, den Ölexport durch die Straße von Hormus zu stoppen, sollte Washington Strafmaßnahmen ergreifen. Dies stützte die Preise nach unten, obwohl die unmittelbare Reaktion verhalten ausfiel.bitcoinworld+1
Todd Colvin von Mark IV Brokerage verwies auf einen Rücksetzer von 4 % gegenüber den Höchstständen vom Donnerstag und nannte die laufenden Nahost-Verhandlungen sowie Schlagzeilen-Risiken als Hauptgründe für die Korrektur. Er hob zudem hervor, dass Spekulanten so viele Netto-Long-Positionen halten wie seit Mitte Juni nicht mehr, was darauf hindeutet, dass der Markt trotz des Montags-Rückschlags weiterhin auf steigende Kurse ausgerichtet ist.cmegroup
Der breitere Kontext für die hohen Ölpreise bleibt die massive Störung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus, über die normalerweise rund 21 Millionen Barrel pro Tag transportiert werden. Laut EIA-Daten, die von MEXC zitiert werden, brachen die Transitvolumina von 21,6 Millionen Barrel pro Tag im vierten Quartal 2025 auf nur noch 4,9 Millionen im zweiten Quartal 2026 ein. Reuters berichtete am 24. August, dass am Wochenende weniger als 20 Frachtschiffe die Straße von Hormus passierten, womit die Aktivität weit unter den Werten vor dem Konflikt blieb.mexc
Die gewerblichen US-Rohölvorräte liegen laut dem Short-Term Energy Outlook der EIA vom August weiterhin unter dem Fünfjahrestief von 2021 bis 2025, was auf eine hohe Raffinerieauslastung, geringere Importe und höhere Exporte zurückzuführen ist. Analysten halten es für möglich, dass WTI 90 Dollar oder mehr testet, falls sich die Angebotsausfälle verschärfen, obwohl die diplomatischen Kanäle offen bleiben und ein umfassender Konflikt noch nicht als Basisszenario eingepreist ist.bitcoinworld+1
Auf den Charts trifft WTI bei 85 Dollar und anschließend beim einfachen 100-Tage-Durchschnitt nahe 85,64 Dollar auf Widerstand. Unterstützung bietet der 21-Tage-Durchschnitt bei rund 81,37 Dollar sowie der 200-Tage-Durchschnitt nahe 76,84 Dollar. Die August-Prognose der EIA geht von einem durchschnittlichen Brent-Preis von nahe 85 Dollar pro Barrel im dritten Quartal 2026 aus, wobei diese Schätzung noch vor der jüngsten Eskalation Ende August erstellt wurde.vtmarkets+1