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worldbank.org.worldbank.org+1.worldbank.org+1.Die globalen Rohstoffpreise werden im Jahr 2026 voraussichtlich um 23 Prozent steigen, teilte die Weltbank am Mittwoch in ihrem neuesten Commodity Markets Outlook mit. Die Bank verwies auf den Konflikt im Nahen Osten, gestörte Getreidelieferungen und El Niño. Die Energiepreise dürften um 32 Prozent klettern, womit drei Jahre des Rückgangs beendet werden und ein Vierjahreshoch erreicht wird, da der Krieg die Ölvorräte leert und die Märkte anfälliger für neue Angebotsschocks macht.worldbank.org
Der Ausblick liegt deutlich über den Prognosen der Bank vom April für Lebensmittel, Energie und Rohstoffpreise insgesamt, berichtete RFI unter Berufung auf AFP. "Die Rohstoffmärkte werden von mehreren großen Schocks gleichzeitig getroffen", sagte Ayhan Kose, der stellvertretende Chefökonom der Weltbank, und warnte vor einer Verschärfung der Inflation, Ernährungsunsicherheit und einem langsameren Wachstum.rfi.fr+1
Das weltweite Ölangebot wird 2026 voraussichtlich um 5,2 Prozent zurückgehen, der stärkste Rückgang seit mehr als vier Jahrzehnten außerhalb der globalen Rezession von 2020. Der Verbrauch wird voraussichtlich um 2,5 Prozent sinken, der drittgrößte jährliche Rückgang seit Beginn der Aufzeichnungen nach 2020 und 1980. Die Bank prognostiziert, dass Brent-Rohöl in diesem Jahr durchschnittlich 91 Dollar pro Barrel kosten wird, gegenüber 69 Dollar im Jahr 2025, bevor der Preis 2027 auf 79 Dollar sinkt. Die Produktion liegt weiterhin unter dem Verbrauch, was zu weiteren Entnahmen aus den Ölreserven zwingt.worldbank.org
Die Energie- und Düngemittelpreise sind sprunghaft angestiegen, seit die Vereinigten Staaten und Israel Ende Februar einen Krieg gegen den Iran begonnen haben und der Iran seitdem die Straße von Hormus, eine Schlüsselroute für Öl, Gas und Düngemittel, weitgehend blockiert hat, so AFP.rfi.fr
Die Preise für Nahrungsmittelrohstoffe werden 2026 voraussichtlich um etwa 10 Prozent und 2027 um weitere 7 Prozent steigen, was einem kumulativen Anstieg von 18 Prozent entspricht. Die Bank verwies auf gestörte Getreidelieferungen, El Niño sowie hohe Treibstoff- und Düngemittelkosten. In einem ungünstigen Szenario würden ein sehr starker El Niño, Angriffe auf Getreidelieferungen im Schwarzen Meer und höhere Energiepreise gleichzeitig auftreten. In diesem Fall könnte Brent-Öl 2027 durchschnittlich 105 Dollar pro Barrel kosten und die Lebensmittelpreise könnten 12 Prozent über dem Basiswert liegen und damit ihr Niveau von 2022 übertreffen. Die Bank verglich dieses Ergebnis mit der Nahrungsmittelkrise Anfang der 2010er Jahre, als mehr als 40 Millionen Menschen zusätzlich in extreme Armut getrieben wurden, berichtete Reuters.reuters.com+1
Die Metallpreise werden voraussichtlich um 25 Prozent auf ein neues Hoch steigen, wobei Aluminium, Kupfer und Zinn Rekordwerte erreichen. Die Nachfrage aus den Bereichen erneuerbare Energien, Elektrofahrzeuge und Rechenzentren treibt die Gewinne an. Edelmetalle dürften aufgrund der Nachfrage nach sicheren Häfen um 40 Prozent steigen, und die Düngemittelpreise um 14 Prozent.worldbank.org
Insgesamt dürften die Rohstoffpreise 2027 um 7 Prozent fallen. Die Bank hat über bestehende Instrumente 50 bis 60 Milliarden Dollar bereitgestellt und bereits 8,7 Milliarden Dollar an 25 vom Krieg betroffene Länder ausgezahlt. "Die Priorität muss darin liegen, die ärmsten Menschen zu schützen und Länder mit niedrigem Einkommen zu unterstützen, die bereits unter einer hohen Schuldenlast leiden", sagte Kose.reuters.com+1