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reuters.com.reuters.com.afp.com+1.Die Vereinigten Staaten und Kanada verhandeln über ein Abkommen, das die US-Zölle auf kanadischen Stahl und Autos lockern würde, wie zwei US-Quellen und vier kanadische Quellen gegenüber Reuters bestätigten. Eine kanadische Quelle gab an, dass eine Einigung noch vor den Zwischenwahlen am 3. November erzielt werden könnte. Die Gespräche stellen den ernsthaftesten Versuch dar, die Beziehungen seit dem Zusammenbruch der Verhandlungen im August zu reparieren. Sie finden statt, während republikanische Kandidaten in Grenzstaaten Druck auf Präsident Donald Trump ausüben, den Handelskrieg zu beenden.reuters.com
Die Verhandlungen betreffen Zölle, die unter Section 232 des US-Handelsrechts verhängt wurden, darunter eine Abgabe von bis zu 50 Prozent auf kanadischen Stahl und 25 Prozent auf Autos. Da das Handelsministerium diese Zölle verwaltet, leitet Handelsminister Howard Lutnick die Verhandlungen für Washington anstelle des Büros des US-Handelsbeauftragten. Er steht in regelmäßigem Kontakt mit Dominic LeBlanc, dem kanadischen Minister für den Handel mit den USA. US-Quellen zufolge fordert die Regierung weitere Zugeständnisse von Ottawa. Eine Quelle aus der kanadischen Industrie sagte, ein Abkommen "wird schnell gehen", wäre aber wahrscheinlich begrenzt, "falls es überhaupt zustande kommt".reuters.com
Bei einer Kundgebung am Sonntag, dem 25. Oktober, in Port Huron, Michigan, einer von den Zöllen betroffenen Grenzstadt, sagte Trump: "Wir werden das sehr bald regeln. Sie sind im Moment bereit, uns alles zu geben". Der Direktor des Nationalen Wirtschaftsrates, Kevin Hassett, sagte gegenüber Fox News Sunday, die beiden Länder seien "sehr nah" an einer Einigung. Er erklärte, die Verhandlungen "nehmen Fahrt auf". Hassett machte für die frühere Blockade teilweise die Abstimmung über die Abspaltung Albertas verantwortlich, was es "im Grunde unmöglich machte, mit den Kanadiern zu verhandeln".ctvnews.ca+1
Das Büro von LeBlanc teilte mit, Kanada "bleibt in einem konstruktiven Dialog mit unseren US-amerikanischen Partnern über eine Reihe von Prioritäten". Premierminister Mark Carney sagte letzte Woche, Kanada sei "bereit, alles stehen und liegen zu lassen, sich hinzusetzen und heute Nachmittag zu verhandeln, wenn die Amerikaner in gutem Glauben bereit sind".bnnbloomberg.ca+1
Die Gespräche scheiterten im August an Themen wie Zöllen auf mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge, die für kanadische Fabriken von Bedeutung sind. Die darauf folgenden Zölle betrafen Waren im Wert von etwa 20 Milliarden US-Dollar, woraufhin Kanada mit entsprechenden Gegenmaßnahmen reagierte. Trump hat zudem angekündigt, dass die Zölle auf kanadischen Stahl und Autos am 1. Januar 2027 auf 50 Prozent steigen werden.afp.com+1
Am Freitag, dem 23. Oktober, hob Trump die 50-prozentigen Zölle auf einige kanadische Agrar- und Forstprodukte nach einer Anfrage der Senatorin Susan Collins aus Maine auf, die vor einer schwierigen Wiederwahl steht. Gleichzeitig belegte das Weiße Haus Waren wie Kakaopulver, Vinylböden und Shampoo mit neuen Zöllen. Quellen warnten, dass eine Einigung angesichts der früheren Kurswechsel von Trumps Handelsteam keineswegs sicher sei.ctvnews.ca+2