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usnews+1centcomnagalandpost+1Das US-Militär hat am Dienstag mehrere iranische Öltanker angegriffen, nachdem der Iran eine zweite Welle von Raketenangriffen gegen ein amerikanisches Kriegsschiff gestartet hatte, wie ein US-Beamter gegenüber der Associated Press unter der Bedingung der Anonymität erklärte. Die Angriffe, die in der Nähe der iranischen Insel Kharg und der südöstlichen Hafenstadt Jask durchgeführt wurden, markieren eine rasche Eskalation in einem Kreislauf von Vergeltungsmaßnahmen, der die Ölpreise in Richtung 100 Dollar pro Barrel getrieben und die Angst vor einem umfassenderen Energiekrieg am Golf geschürt hat.al-monitor
The Wall Street Journal News Corp berichtete, dass der jüngste iranische Angriff ein bisher nicht gemeldeter zweiter Versuch war, US-Marineschiffe innerhalb von drei Tagen zu treffen, was die Sorge verstärkt, dass die Raketen Teherans immer leistungsfähiger werden. "Amerikanische Streitkräfte haben als Reaktion auf weitere versuchte Raketenangriffe auf ein US-Kriegsschiff mehrere iranische Tanker angegriffen, die mit der IRGC in Verbindung stehen", sagte ein US-Beamter gegenüber Al-Monitor.foxnews+1
Der Schlagabtausch am Dienstag folgte auf eine ähnliche Abfolge am 5. September, als die iranische Revolutionsgarde ballistische Raketen auf einen US-Flugzeugträger und einen Lenkwaffenzerstörer abfeuerte. Beide Schiffe entgingen dem Angriff, so das U.S. Central Command, das daraufhin drei iranische Rohöltanker angriff, zwei davon dauerhaft außer Gefecht setzte und einen dritten, den unbeladenen Tanker M/T Kylo, im Golf von Oman zerstörte. CENTCOM-Kommandeur Admiral Brad Cooper warnte damals: "Wenn ihr auf zwei unserer Schiffe schießt, werden wir euch noch höhere wirtschaftliche Kosten auferlegen".nagalandpost+1
Der iranische Parlamentspräsident und Chefunterhändler, Mohammad Bagher Ghalibaf, reagierte mit der Warnung, dass "die Spielregeln sich geändert haben", und drohte mit Angriffen auf die US-Öl- und Gasinfrastruktur im gesamten Golf. "Greift unsere Vermögenswerte an, und ihr werdet angegriffen", schrieb Ghalibaf auf X.rferl+1
Teheran hat zudem Pläne signalisiert, eine maritime "Ausschlusszone" zu verhängen, die sich von der US-Blockadelinie bis in Teile des Persischen Golfs erstreckt. Mohsen Rezaei, Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates des Iran, sagte, die Zone würde Schiffe ins Visier nehmen, die versuchen, die Straße von Hormus ohne iranische Erlaubnis zu durchqueren. Das Weiße Haus wies die Ankündigung zurück und erklärte, die Straße bleibe offen und unter US-Kontrolle.yahoo+2
Brent-Rohöl wurde am Dienstag auf einem Sieben-Wochen-Hoch gehandelt, da der Konflikt die weltweiten Energievorräte weiter verknappt. Die iranischen Rohölbestände auf Tankern außerhalb der US-Blockadezone sind laut dem Schifffahrtsanalyseunternehmen Kpler von etwa 90 Millionen Barrel Mitte Juli auf etwa 29 Millionen gesunken und könnten bei der derzeitigen Lieferrate bis Mitte Oktober erschöpft sein.rferl+1
Die Konfrontation wirkt sich auf den gesamten Golf aus. Houthi-Kräfte im Jemen starteten am Dienstag Angriffe auf Saudi-Arabien, bei denen 73 Menschen verletzt wurden und zivile Einrichtungen sowie Anlagen von Aramco getroffen wurden. US-Außenminister Marco Rubio beschuldigte die Houthis, mit "iranischer Hand" zu agieren. Unterdessen teilte Katar mit, es arbeite mit China zusammen, um die Diplomatie zur Wiedereröffnung der Straße wieder aufzunehmen, und der diplomatische Berater der VAE, Anwar Gargash, warnte, dass "kein einzelner Staat" die Wasserstraße kontrollieren dürfe.newindianexpress+2
Da das CENTCOM berichtet, dass es im Rahmen der Durchsetzung der Blockade inzwischen 94 Handelsschiffe umgeleitet hat und laut Kpler-Daten an einem kürzlichen Tag nur ein einziges Frachtschiff die Straße passierte, zeigt der sechsmonatige Krieg keine Anzeichen einer Entspannung.yahoo+1