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thenationalnews+1thenationalnewsthenationalnewsVerbraucher in Ghana und den Vereinigten Arabischen Emiraten müssen ab Freitag an den Zapfsäulen tiefer in die Tasche greifen. Beide Länder heben ihre Treibstoffpreise an, da die weltweiten Rohölpreise infolge des Konflikts zwischen den USA und dem Iran sowie von Störungen nahe der Straße von Hormus kräftig gestiegen sind.
Die VAE gaben am Donnerstag die Treibstoffpreise für August bekannt. Der Preis für Benzin der Sorte Super 98 steigt um 5,88 % von 3,40 Dirham im Juli auf 3,60 Dirham pro Liter. Special 95 verteuert sich um 6,08 % auf 3,49 Dirham und E-Plus 91 legt um 6,23 % auf 3,41 Dirham zu. Diesel kostet künftig 3,80 Dirham pro Liter, was einem Anstieg von 5,56 % gegenüber Juli entspricht.thenationalnews
Dies ist der zweite monatliche Anstieg in Folge, nachdem die Preise im Juli kurzzeitig gesunken waren, als sich Washington und Teheran auf eine Waffenruhe geeinigt hatten. Diese Erholung war jedoch von kurzer Dauer: Beide Seiten nahmen die Feindseligkeiten wieder auf und die Houthi-Rebellen im Jemen verhängten ein Seemacht-Embargo gegen Saudi-Arabien im Roten Meer. In der Folge stieg die Rohölsorte Brent erstmals seit Mai wieder über 100 US-Dollar pro Barrel.thenationalnews
In Ghana prognostiziert die Chamber of Oil Marketing Companies (COMAC) für das Preiszeitfenster vom 1. bis 15. August einen Anstieg der Benzinpreise um 7,58 % auf etwa 15,23 Cedi pro Liter. Bei Diesel wird ein Sprung um 12,50 % auf 17,45 Cedi pro Liter erwartet. Flüssiggas dürfte um 4,13 % auf 16,40 Cedi pro Kilogramm zulegen.asaaseradio+1
Ghanas National Petroleum Authority hob vor dem neuen Zeitfenster zudem die Preisuntergrenzen an und legte den Mindestpreis für Diesel auf 16,97 Cedi pro Liter sowie für Benzin auf 14,53 Cedi pro Liter fest. COMAC führte die Erhöhungen auf einen Anstieg der durchschnittlichen Rohölpreise um 23,25 % von 71,90 auf 88,62 US-Dollar pro Barrel im Prüfzeitraum zurück, was durch eine Abwertung des Cedi gegenüber dem US-Dollar um 1,41 % verstärkt wurde.myjoyonline+1
Die Preisanpassungen in beiden Ländern spiegeln einen globalen Ölmarkt wider, der durch geopolitische Instabilität erschüttert wird. Irans Ablehnung eines von Oman unterstützten Vorschlags zur gemeinsamen Kontrolle der Straße von Hormus, erneute Angriffe auf Tanker und anhaltende Einschränkungen des Schiffsverkehrs halten die Rohölpreise auf hohem Niveau. Am Donnerstag schloss Brent bei 89,03 US-Dollar pro Barrel.asaaseradio+1
„Der Preisanstieg spiegelt den geopolitischen Konflikt wider und nicht die zugrundeliegende Nachfrage, und die Unternehmen sind sich dessen vollauf bewusst“, sagte Fraser McKay, Leiter der Upstream-Analyse bei Wood Mackenzie. Analysten warnen davor, dass anhaltend hohe Ölpreise die Inflation weltweit weiter anheizen könnten, wobei vor allem Lebensmittel- und Transportkosten betroffen wären.thenationalnews