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barchart+1barchart+1barchart+1Der US-Dollar erholte sich am Montag von einem Sieben-Wochen-Tief, nachdem der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe im Juli die Erwartungen deutlich übertraf und ein Vier-Jahres-Hoch erreichte. Dies stärkte die Argumente für eine fortgesetzte Straffung der Geldpolitik durch die Federal Reserve und belastete Konkurrenzwährungen sowie Gold.
Das Institute for Supply Management berichtete, dass sein Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe im Juli um 2,3 Punkte auf 55,6 stieg, was deutlich über der Konsensprognose von 53,9 lag und das schnellste Wachstumstempo seit vier Jahren markiert. Die Beschäftigungskomponente drehte erstmals seit 2023 wieder ins Plus, wenngleich die Beschaffungskosten erhöht blieben.barchart+1
Der Dollar-Index war zuvor auf den niedrigsten Stand seit sieben Wochen gefallen, da nachlassende Spannungen im Nahen Osten die Aktienmärkte stützten und die Nachfrage nach sicheren Häfen verringerten. Ein kräftiger Rückgang der Rohölpreise belastete den US-Dollar zusätzlich, da er die Inflationserwartungen dämpfte. Die starken ISM-Daten machten jedoch einen Großteil dieser Verluste wett. Die Märkte preisen nun eine Wahrscheinlichkeit von etwa 67 % für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte auf der FOMC-Sitzung am 15. und 16. September ein.finance.yahoo+2
John Williams, Präsident der New Yorker Fed, setzte einen Kontrapunkt und erklärte, die Zinssätze seien "weiterhin gut positioniert" und die Inflation dürfte sich in der zweiten Jahreshälfte abschwächen. Der taubenhafte Ton begrenzte die Gewinne des Dollars, verhinderte jedoch nicht dessen Erholung gegenüber den wichtigsten Handelspartnern.barchart+1
Der Euro gab nach, nachdem der S&P-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in der Eurozone im Juli nach unten auf 51,9 korrigiert worden war und die deutschen Einzelhandelsumsätze im Monatsvergleich um 1,1 % fielen, was den stärksten Rückgang seit 13 Monaten darstellte. EUR/USD beendete den Handelstag mit einem Minus von 0,12 %.barchart
Der japanische Yen bildete eine bemerkenswerte Ausnahme und stieg gegenüber dem Dollar auf ein 2,75-Monats-Hoch, nachdem das japanische Finanzministerium bestätigt hatte, am 31. Juli in Abstimmung mit dem US-Finanzministerium Yen-Käufe getätigt zu haben. USD/JPY fiel um 0,35 %.tradingview+1
Gold handelte nahe 4.037 US-Dollar, belastet durch den stäkere Dollar und die schwindende Nachfrage nach sicheren Häfen, nachdem die geopolitischen Risiken infolge der Entscheidung von Präsident Trump, einen geplanten Schlag gegen den Iran abzusagen, nachließen. Auch das britische Pfund schwächte sich im Zuge der ISM-Daten gegenüber dem Dollar ab.fxstreet+2
Händler richten ihren Blick nun auf einen voll gepackten US-Arbeitsmarktkalender, darunter die ADP-Beschäftigungsdaten, der JOLTS-Bericht, die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie der offizielle Arbeitsmarktbericht am Freitag. All diese Daten könnten die Erwartungen an die Zinsentscheidung der Fed im September weiter prägen.fxstreet