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investing+1investing+1investingDie UBS meldete am Mittwoch einen Nettogewinn von 2,8 Milliarden Dollar für das zweite Quartal 2026. Damit übertraf die Bank die Erwartungen der Analysten deutlich und kündigte Pläne an, bis Mitte 2027 eigene Aktien im Wert von 3 Milliarden Dollar zurückzukaufen. Ein breites Wachstum in allen Geschäftsbereichen sowie die laufende Integration der Credit Suisse stärken die Bilanz des Schweizer Bankenriesen weiter.
Der Gewinn entspricht einem Anstieg von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr und markiert das beste zweite Quartal in der Geschichte der größten Schweizer Bank. Damit wurde die durchschnittliche Schätzung von 2,39 Milliarden Dollar in einer von der Bank durchgeführten Analystenumfrage übertroffen. Die Ergebnisse wurden durch eine starke Performance in der Vermögensverwaltung und ein Rekordquartal im Handelsgeschäft der UBS getrieben, was die robusten Ergebnisse der Wall-Street-Banken von Anfang Juli widerspiegelt.investing+1
CEO Sergio Ermotti erklärte, die Ergebnisse unterstrichen die Fähigkeit der Bank, in Wachstum zu investieren. "Starke Ergebnisse im zweiten Quartal und eine gesunde Kapitalgenerierung haben unsere Bilanz für alle Wetterlagen weiter gestärkt und ermöglichen es uns, finanzielle Ressourcen weiterhin für profitable Wachstumschancen einzusetzen", so Ermotti in einer Stellungnahme.investing
UBS plant, bis Mitte 2027 Aktien im Wert von 3 Milliarden Dollar zurückzukaufen, wobei mindestens 1 Milliarde Dollar in den nächsten drei Monaten zurückgekauft werden sollen. Das neue Programm folgt auf Rückkäufe in Höhe von 3 Milliarden Dollar, die bereits im Juli abgeschlossen wurden. Analysten hatten für 2026 ein Gesamtvolumen von etwa 4,45 Milliarden Dollar erwartet. Die Bank merkte an, dass Tempo und Umfang künftiger Rückkäufe von der finanziellen Performance und dem Ergebnis der derzeit debattierten Schweizer Eigenkapitalvorschriften abhängen werden.bloomberg+1
Die Integration der Credit Suisse liegt laut UBS weiterhin im Zeitplan für einen Abschluss bis zum Jahresende. Die Bank erzielte im Quartal weitere Bruttokosteneinsparungen von 1,1 Milliarden Dollar, womit sich die kumulierten Einsparungen seit der Übernahme auf 12,6 Milliarden Dollar belaufen. Zudem reduzierte UBS die Belegschaft um etwa 2 500 Vollzeitstellen, wodurch die Mitarbeiterzahl erstmals seit der Übernahme der Credit Suisse im Jahr 2023 unter die Marke von 100 000 sank.investing
Das Aufwand-Ertrag-Verhältnis verbesserte sich auf 72,9 Prozent, nach 80,5 Prozent im Vorjahr und besser als der Analystenkonsens von 75,6 Prozent. Die Nettoneugelder in der globalen Vermögensverwaltung erreichten 36 Milliarden Dollar, wobei in Amerika das zweite Quartal in Folge positive Zuflüsse verzeichnet wurden.investing
UBS bekräftigte, dass der Vorstoß der Schweizer Regierung für zusätzliche Kapitalanforderungen in Höhe von rund 20 Milliarden Dollar weiterhin ein Spannungsfeld darstellt. Es wird erwartet, dass der Gesetzgeber im nächsten Monat mit der Ausarbeitung eines Gesetzesentwurfs beginnt, der den Vorschlag möglicherweise abschwächen könnte. Für das dritte Quartal erwartet die Bank, dass die Marktbedingungen "weitgehend konstruktiv" bleiben, wenngleich die Unsicherheit bestehen bleibt.investing