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eurekalerteurekalerteurekalertDie American Meteorological Society veröffentlichte am Montag ihren 36. jährlichen State of the Climate-Bericht, der bestätigt, dass die Konzentration von Treibhausgasen, der globale Meeresspiegel und der Wärmegehalt der Ozeane im Jahr 2025 neue Rekordhöhen erreichten. Der begutachtete Bericht, der auf Beiträgen von 625 Wissenschaftlern aus 60 Ländern basiert, bietet die umfassendste jährliche Bewertung der Klimaindikatoren des Planeten.eurekalert+1
Die Kohlendioxidwerte erreichten 2025 einen globalen Durchschnitt von 425,6 ppm, was einem Anstieg von 53 % gegenüber dem vorindustriellen Wert von etwa 278 ppm entspricht. Die Emissionen aus fossilen Brennstoffen erreichten ebenfalls einen Rekordwert, der auf 10,3 Petagramm Kohlenstoff pro Jahr geschätzt wird, mehr als das Dreifache der in den 1960er Jahren gemessenen Rate.eurekalert
Die globale Durchschnittstemperatur des Jahres 2025 zählte zu den drei höchsten Werten seit Beginn der Aufzeichnungen Mitte des 19. Jahrhunderts. Alle fünf großen globalen Temperaturdatensätze, die im Bericht verwendet werden, stimmen darin überein, dass die letzten 11 Jahre, von 2015 bis 2025, die 11 wärmsten seit Aufzeichnungsbeginn waren. Bemerkenswert ist, dass 2025 das wärmste Jahr ohne El Niño-Bedingungen war.eurekalert
Die Ozeane absorbierten weiterhin den Großteil der überschüssigen Wärme, die durch Treibhausgase gespeichert wird. Der Wärmegehalt der Ozeane, gemessen von der Oberfläche bis in eine Tiefe von 2.000 Metern, erreichte einen neuen Rekord. Der globale mittlere Meeresspiegel war das 14. Jahr in Folge auf einem Rekordhoch und lag etwa 111,2 Millimeter über dem Durchschnitt von 1993, dem Jahr, in dem die Satellitenaltimetrie begann. Der Klimabericht der Weltorganisation für Meteorologie stellte Anfang des Jahres fest, dass die Ozeane in den letzten zwei Jahrzehnten jedes Jahr eine Energiemenge absorbiert haben, die etwa dem 18-fachen des jährlichen menschlichen Energieverbrauchs entspricht.wmo+1
Die Arktis erlebte ihr zweitwärmstes Jahr in der 126-jährigen Aufzeichnung, wobei die Oberflächentemperaturen etwa dreimal so schnell stiegen wie im globalen Durchschnitt. Die maximale Meereisausdehnung in der Arktis war 2025 die niedrigste in der 47-jährigen Aufzeichnung, während Eis, das älter als vier Jahre ist, fast vollständig verschwunden ist. Im September 2025 blieben nur noch 95.000 Quadratkilometer übrig, verglichen mit 1,5 Millionen Quadratkilometern in den 1980er Jahren.eurekalert
Die Antarktis verzeichnete ihr wärmstes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1979, und landbasierte Gletscher verloren das 38. Jahr in Folge an Masse, wobei etwa 41 % des gesamten Gletscherverlusts seit 1976 allein im letzten Jahrzehnt auftraten.eurekalert
Die tropische Wirbelsturmaktivität lag über dem Durchschnitt, mit 97 benannten Stürmen weltweit im Vergleich zu einem Durchschnitt von 87 im Zeitraum 1991 bis 2020. Hurrikan Melissa wurde zu einem der stärksten atlantischen Hurrikane der Geschichte und traf Jamaika als Kategorie 5-Sturm mit maximalen anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 190 Meilen pro Stunde, was 95 Todesopfer und Schäden von mindestens 12,2 Milliarden Dollar forderte.eurekalert
"Betrachten Sie es als Analogie zu Ihrem jährlichen Gesundheitscheck beim Arzt", sagte AMS-Präsident Alan Sealls. "Der State of the Climate-Bericht steht in direktem Zusammenhang mit der Gesundheit aller Ökosysteme."eurekalert