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Global Banking & Finance ReviewBusiness WireBusiness WireTotalEnergies meldete am Donnerstag für das zweite Quartal einen Anstieg des bereinigten Nettoeinkommens um 68 Prozent auf 6,03 Milliarden Dollar. Dies ist das beste Quartalsergebnis seit fast drei Jahren, da der Krieg im Iran die globalen Ölpreise und Raffineriemargen kräftig in die Höhe trieb.Business Wire+1
Das Ergebnis entsprach laut Reuters den von LSEG befragten Analystenerwartungen und vergleicht sich mit 3,6 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum sowie 5,4 Milliarden Dollar im ersten Quartal 2026. Der Cashflow aus der Geschäftstätigkeit ohne Veränderungen des Umlaufvermögens stieg im Vergleich zum Vorquartal um 14 Prozent auf 9,8 Milliarden Dollar.Global Banking & Finance Review+2
Der israelisch-amerikanische Konflikt im Iran, der die Straße von Hormus praktisch blockiert hat, unterbrach die weltweiten Lieferungen und trieb die Rohöl- und Gaspreise auf Mehrjahreshöchststände. Rohöl der Sorte Brent kostete im Quartalsdurchschnitt rund 103,80 Dollar pro Barrel, was laut den Zahlen im Ergebnisbericht des Unternehmens einem Anstieg von mehr als 50 Prozent gegenüber 67,90 Dollar vor einem Jahr entspricht.Global Banking & Finance Review+1
CEO Patrick Pouyanné sagte, TotalEnergies nutze in diesem Hochpreisumfeld sein integriertes Modell und die Diversifizierung seines Portfolios. Die Sparte Exploration und Produktion verzeichnete ein bereinigtes operatives Nettoergebnis von 3,2 Milliarden Dollar, was einem Plus von 25 Prozent gegenüber dem Vorquartal entspricht, da der durchschnittliche Verkaufspreis für Flüssigkeiten um 17,90 Dollar pro Barrel stieg.Business Wire
Die Erträge im Bereich Raffinerie und Chemie schnellten auf 1,8 Milliarden Dollar hoch, fast das Fünffache des Vorjahresquartals, da das Unternehmen von höheren Raffineriemargen und weiterhin starken Ergebnissen im Ölhandel profitierte. Die europäischen Raffineriemargen verdreifachten sich im Jahresvergleich nahezu auf 13,50 Dollar pro Barrel.Global Banking & Finance Review+1
Das Quartal verlief jedoch nicht völlig ohne Schwächen. Das Ergebnis im integrierten LNG-Segment fiel im Vergleich zum Vorquartal um 39 Prozent auf 807 Millionen Dollar. Grund dafür war eine Unterperformance im Gashandel in einem stagnierenden bis rückläufigen europäischen Markt. Auf dieses Problem hatte das Unternehmen bereits in einer Ergebnisvorschau am 16. Juli hingewiesen, was Analysten veranlasst hatte, ihre Schätzungen zu senken.Yahoo+2
Die Produktion sank im Jahresvergleich um 4 Prozent auf 2,395 Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag. Eine organische Wachstumsrate von mehr als 4 Prozent wurde durch Produktionsausfälle im Nahen Osten von durchschnittlich 210.000 Barrel pro Tag belastet, was einen Rückgang um 8 Prozentpunkte bedeutete.Business Wire
Der Verwaltungsrat hob die Quartalsdividende um 5,9 Prozent auf 0,90 Euro pro Aktie an und genehmigte für das dritte Quartal Aktienrückkäufe im Volumen von 1,5 Milliarden Dollar. Gleichzeitig wurde die Nettoverschuldung um 3,3 Milliarden Dollar gesenkt, wodurch der Verschuldungsgrad auf 13,1 Prozent sank.Global Banking & Finance Review+1