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reuters+1reuterskoreatimesHochrangige Finanzbeamte aus Südkorea und Japan sind am Freitag in Tokio zusammengetroffen. Nur drei Wochen nach einer seltenen koordinierten Währungsintervention, die die regionalen Märkte aufschreckte und sowohl den Won als auch den Yen stützte, vereinbarten beide Seiten eine weiterhin enge Abstimmung.
Südkoreas stellvertretender Finanzminister für internationale Angelegenheiten, Moon Ji-sung, führte Gespräche mit Japans Vize-Finanzminister und oberstem Währungsdiplomaten, Atsushi Mimura, im japanischen Finanzministerium, wie aus einer Erklärung des Finanzministeriums in Seoul hervorgeht. Die beiden Beamten tauschten sich über die jüngsten Entwicklungen in der Weltwirtschaft und an den Finanzmärkten aus, erörterten die jeweiligen politischen Reaktionen ihrer Regierungen und besprachen Möglichkeiten zur Förderung des bilateralen Austauschs.reuters+1
Sie befassten sich auch mit anstehenden Fragen auf multilateralen Plattformen, einschließlich ASEAN+3 und den G20, und versprachen, die enge Koordinierung sowohl auf Führungs- als auch auf Arbeitsebene fortzusetzen.koreatimes
Das Treffen fand vor dem Hintergrund aggressiver, koordinierter Schritte an den Devisenmärkten statt. Am 31. Juli griffen die Behörden in Tokio und Seoul ein, um ihre Währungen zu stützen. Analysten sprachen von einer seltenen koordinierten Intervention, möglicherweise unter Beteiligung der USA, was laut Reuters eine Eskalation der Bemühungen zur Eindämmung der Währungsschwäche darstellt. Die Intervention trug laut Bloomberg dazu bei, sowohl den südkoreanischen Won als auch den japanischen Yen zu stärken.bloomberg+1
Moon hatte zuvor erklärt, dass Südkorea angesichts von Marktspekulationen über die gemeinsame Intervention in enger Abstimmung mit Japan stehe.koreatimes
Die Währungspaare USD/JPY und USD/KRW waren Anfang des Jahres unter Druck geraten, da ein starker Dollar die asiatischen Währungen belastete. Die koordinierte Reaktion Ende Juli stellte eine Abkehr vom üblichen Muster einseitiger Maßnahmen dar, wobei eine mögliche Beteiligung der USA der Intervention eine zusätzliche Dimension verlieh.
Das Treffen am Freitag signalisiert, dass Seoul und Tokio eine engere Devisenkooperation institutionalisieren wollen, wobei sich beide Seiten zu einem kontinuierlichen Dialog auf mehreren Regierungsebenen verpflichten.reuters+1