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x+1lightreading+1basenorSpaceX gab am Mittwoch bekannt, dass sein Starlink Mobile-Dienst der nächsten Generation 5G-Konnektivität direkt auf unveränderte Smartphones bringen wird. Als erster Betreiber konnte der japanische Anbieter au (KDDI) für die aufgerüstete V2-Satellitenplattform gewonnen werden. Das Unternehmen erklärte, dass das V2-Netzwerk die 100-fache Datendichte der aktuellen V1-Flotte bieten werde, was native Sprachanrufe, Videostreaming und High-Speed-Apps aus dem Orbit ermöglicht, ohne dass eine Satellitenschüssel oder spezielle Hardware erforderlich ist.x+1
Die Ankündigung, die am 17. September auf dem offiziellen X-Account von Starlink veröffentlicht wurde, markiert einen Wandel für den Dienst, der früher als Direct to Cell bekannt war: von einem reinen Notfall-Messaging-Tool hin zu einem vollwertigen Mobilfunknetz.macdailynews+1
KDDI unterzeichnete die V2-Servicevereinbarung mit SpaceX am 10. August 2026 und ist damit laut der offiziellen Unternehmensmitteilung der erste Betreiber in Asien, der sich diese Technologie der nächsten Generation gesichert hat. Der japanische Betreiber plant, Starlink Mobile V2 bis Ende 2027 in Gebieten außerhalb der terrestrischen Abdeckung anzubieten, einschließlich Bergregionen und abgelegenen Inseln.newsroom.kddi
"Wir freuen uns, dieses nächste Kapitel mit KDDI bei der mobilen Breitbandtechnologie der nächsten Generation von Starlink aufzuschlagen", sagte SpaceX-Präsidentin und COO Gwynne Shotwell in einer Erklärung. KDDI-CEO Hiromichi Matsuda bezeichnete die Vereinbarung als Teil einer umfassenderen Vision, die V2, xAI und satellitengestützte Konnektivität umfasst.newsroom.kddi
Die beiden Unternehmen arbeiten bereits seit 2021 zusammen, beginnend mit Starlink-Breitband als Backhaul für au-Basisstationen und der Erweiterung auf direkte Satelliten-zu-Smartphone-Nachrichten durch "au Starlink Direct" im April 2025.newsroom.kddi+1
Die V2-Satelliten, die für den Start an Bord von Starship statt Falcon 9 konzipiert sind, verfügen über größere Phased-Array-Antennen und mehr Onboard-Verarbeitungskapazität. Dies ermöglicht schmalere Strahlen, die mehr Nutzer mit höheren Geschwindigkeiten im selben Abdeckungsbereich bedienen können. SpaceX hatte zuvor erklärt, dass jeder V2-Satellit etwa den 20-fachen Durchsatz der Modelle der ersten Generation liefern wird.basenor+2
SpaceX-CFO Bret Johnsen sagte Anfang des Monats, dass der mobile Satellitendienst in "5G-Qualität" für die erste Jahreshälfte 2028 angestrebt wird, wobei neue V2-Konstellationen im Laufe des Jahres 2027 via Starship in den Orbit gebracht werden sollen. Der Zeitplan wurde von einem früheren Ziel Ende 2027 verschoben.lightreading
Starlink ist im Rennen um die Satelliten-zu-Smartphone-Technologie nicht allein. AST SpaceMobile hat in Tests mit AT&T und Verizon 5G-Breitband von seinen BlueBird-Satelliten demonstriert, obwohl die Konstellation noch klein ist. Amazon.com hat eine Fusion mit Globalstar angekündigt, um Dienste direkt auf Geräte zu bringen, während Apple weiterhin Notfall-SOS über seine bestehende Globalstar-Integration anbietet.broadbandbreakfast+2
Auch der regulatorische Weg wird frei. Die FCC hat SpaceX kürzlich eine internationale Section 214-Lizenz erteilt, um Starlink Mobile-Kommunikation zwischen den USA und anderen Ländern zu übertragen, und der ehemalige FCC-Kommissar Michael O'Rielly drängte die Behörde dazu, ausstehende Anträge zu genehmigen, um den Vorsprung der USA auf dem globalen Satellitenmarkt zu sichern.basenor+1