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omdia.tech.informa.com.idc.com+1.newshub.medianet.com.au.Die weltweiten Smartphone-Auslieferungen fielen im dritten Quartal 2026 um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 254,7 Millionen Einheiten, das niedrigste Ergebnis für ein drittes Quartal seit 2013, teilte das Marktforschungsunternehmen Omdia am 29. Oktober mit. Steigende Gerätepreise dämpften die Nachfrage, wobei Schwellenländer am stärksten betroffen waren. Distributoren und Einzelhändler hielten sich zudem mit der Lagerhaltung vor den Feiertagen zurück, da höhere Gerätekosten mehr Betriebskapital binden, so der Bericht des Unternehmens.newshub.medianet.com.au+1
Andere Beobachter stellten einen ähnlichen Einbruch fest. IDC bezifferte den Rückgang auf 22 Prozent auf 255,3 Millionen Einheiten, den stärksten Rückgang, den das Unternehmen jemals für ein Quartal verzeichnet hat. Als Grund wurde eine KI-getriebene Speicherkrise genannt, die die Speicherkosten innerhalb eines Jahres um etwa 350 Prozent in die Höhe getrieben hat. Counterpoint Research schätzte ebenfalls einen Rückgang von 20 Prozent und bezeichnete es als das schwächste dritte Quartal seit 2012.idc.com+1
Samsung blieb mit 57,8 Millionen Einheiten der größte Anbieter, ein Rückgang um 5 Prozent. Omdia erklärte, die Galaxy A-Serie habe dem Unternehmen geholfen, wettbewerbsfähig zu bleiben, während konkurrierende Android-Marken mit Speicherengpässen und höheren Preisen zu kämpfen hatten. Apple lieferte 56,5 Millionen iPhones aus, unverändert gegenüber dem Vorjahr. Die Nachfrage in China und Nordamerika glich die Schwäche in anderen Regionen aus, und Einzelhändler stockten ihre Bestände vor erwarteten Preiserhöhungen auf. Im September brachte Apple die iPhone 18 Pro-Modelle und sein erstes faltbares Gerät, das iPhone Duo, auf den Markt und verschob das Basismodell iPhone 18 auf 2027.newshub.medianet.com.au
Chinesische Marken fielen weiter zurück. Xiaomi lieferte 30,7 Millionen Einheiten aus, ein Minus von 29 Prozent. OPPO, zu dem realme und OnePlus gehören, fiel um 39 Prozent auf 23,4 Millionen, und vivo sank um 33 Prozent auf 19,3 Millionen, laut Daten von Omdia.newshub.medianet.com.au
Schwellenländer, einst das Rückgrat des globalen Smartphone-Wachstums, stehen nun unter dem größten Druck durch steigende Preise, sagte Sanyam Chaurasia, leitender Analyst bei Omdia, in der Mitteilung. Afrika verzeichnete mit 39 Prozent den stärksten Rückgang. Der asiatisch-pazifische Raum ohne Großchina, der Nahe Osten und Lateinamerika fielen jeweils um mehr als 20 Prozent. Schwächere Währungen und Inflation trieben einige Käufer zu generalüberholten Telefonen oder einfachen Mobiltelefonen. Nordamerika hielt sich besser, unterstützt durch Finanzierungsprogramme der Betreiber und Inzahlungnahme-Angebote.newshub.medianet.com.au
Die Schwäche erstreckt sich auch auf große Märkte. Omdia schätzte Anfang des Monats, dass die Auslieferungen in Indien um 26 Prozent auf 35,8 Millionen Einheiten fielen, während sie auf dem chinesischen Festland um 12 Prozent auf 59,3 Millionen zurückgingen.omdia.tech.informa.com+1
Omdia erwartet für 2026 einen Rückgang der weltweiten Auslieferungen um 12 Prozent. Weitere Preiserhöhungen und begrenzter Spielraum für Werberabatte dürften die Nachfrage im Weihnachtsgeschäft belasten, sagte Amber Liu, Practice Leader bei Omdia, laut der Mitteilung. Das Unternehmen erwartet, dass der Markt 2027 erneut schrumpfen wird, jedoch langsamer, da Engpässe bei Speicherchips die Kosten wahrscheinlich hoch halten werden. The Register berichtete, dass die Prognose von Omdia für das nächste Jahr einen weiteren Rückgang von 6 Prozent vorsieht. IDC erwartet keine Erholung vor 2028.idc.com+2