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hubbisnews.bitcoin+1financefeedsDie Monetary Authority of Singapore (MAS) hat am 1. September ein Konsultationspapier veröffentlicht, das Gesetzesänderungen des Payment Services Act 2019 vorschlägt. Demnach müssen Stablecoin-Emittenten künftig getrennte Reserven in Höhe von mindestens 100 Prozent der im Umlauf befindlichen Token halten. Zudem soll die Zahlung von Zinsen auf regulierte Stablecoins verboten werden. Dieser Schritt erfolgte am selben Wochenende, an dem die G20-Finanzminister bei ihrem Treffen in Asheville, North Carolina, klarere Regulierungswege für digitale Vermögenswerte befürworteten und den Finanzstabilitätsrat (FSB) mit der Untersuchung grenzüberschreitender Stablecoin-Risiken beauftragten.hubbis+2
Unter dem vorgeschlagenen MAS-Rahmenwerk für Stablecoins in einer einzigen Währung dürften nur von der MAS lizenzierte Emittenten ihre Token als "MAS-regulierte Stablecoins" bezeichnen. Dies soll Nutzern helfen, sie von unregulierten Token zu unterscheiden, die lediglich den Status eines Stablecoins beanspruchen. Nicht regulierte Stablecoins würden als digitale Zahlungstoken (Digital Payment Tokens) eingestuft und den bestehenden Verbraucherschutzregeln unterliegen.hubbis
Das Konsultationspapier schlägt zudem vor, dass auch Stablecoins, die gemeinsam von einem singapurischen und einem ausländischen Emittenten herausgegeben werden, unter das Rahmenwerk fallen können. Darüber hinaus öffnet es die Tür für die Anerkennung einer begrenzten Anzahl im Ausland ausgegebener Stablecoins, die vergleichbaren ausländischen Aufsichtsregimen unterliegen. Ho Hern Shin, stellvertretende Geschäftsführerin der MAS, erklärte, das Rahmenwerk fördere "verantwortungsvolle Finanzinnovationen" und dass "vertrauenswürdige und gut regulierte Stablecoins als verlässliches Abwicklungsinstrument in tokenisierten Finanzmärkten dienen können". Stellungnahmen können bis zum 16. Oktober eingereicht werden.hubbis
Bei ihrem Treffen vom 31. August bis 1. September verpflichteten sich die G20-Finanzminister und -Notenbankchefs laut der Erklärung des Vorsitzes dazu, "verantwortungsvolle und wirksame Regulierungs- und Aufsichtsrahmen" für digitale Vermögenswerte voranzutreiben. Neunzehn der zwanzig Mitglieder der Gruppe unterstützten die gemeinsame Erklärung. China erhob Einwände gegen Abschnitte zu Handelsungleichgewichten, doch die Formulierungen zu digitalen Vermögenswerten stießen auf breite Zustimmung.news.bitcoin+1
Die Erklärung rückt Stablecoins in den Fokus der nächsten internationalen Regulierungsbemühungen, da ihre Nutzung in den Bereichen Handel, Abwicklung und Zahlungsverkehr zunimmt. Der FSB bereitet derzeit Berichte über grenzüberschreitende Auswirkungen und Lücken bei den den Regulierungsbehörden zur Verfügung stehenden Stablecoin-Daten vor. Eine Überprüfung des FSB im Oktober 2025 hatte bereits ergeben, dass die Länder bei globalen Stablecoin-Vereinbarungen weniger Fortschritte erzielt hatten als bei der allgemeineren Regulierung von Krypto-Anlagen.news.bitcoin
Die Konsultation in Singapur folgt auf das Inkrafttreten des GENIUS Act in den Vereinigten Staaten im Juli 2025 und die MiCA-Verordnung (Markets in Crypto-Assets) der Europäischen Union. Damit bauen nun drei große Wirtschaftsräume parallel eine regulierte Stablecoin-Infrastruktur auf. Japan hat seine Rahmenbedingungen in ähnlicher Weise aktualisiert, indem es Kryptowährungen als Finanzprodukte eingestuft und eine eigene Abteilung für die Krypto-Aufsicht eingerichtet hat.financefeeds+1
Die G20 forderten zudem die Financial Action Task Force (FATF) auf, der Durchsetzung von Standards für virtuelle Vermögenswerte in Ländern mit hoher Krypto-Aktivität Priorität einzuräumen. Sie wiesen darauf hin, dass nur 34 Prozent der 149 bewerteten Länder den globalen Standard für virtuelle Vermögenswerte weitgehend erfüllten. Die G20-Finanzminister werden voraussichtlich am 15. Oktober in Bangkok erneut zusammentreffen.themarketperiodical+1