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tradingview+1reuters+1indexbox+1Die Silberpreise stiegen am Donnerstag stark an, nachdem die US-Wirtschaft im Juni weitaus weniger Arbeitsplätze geschaffen hatte als erwartet, was den Dollar schwächte und die Wetten auf eine Zinserhöhung der Federal Reserve im September verringerte. Das Edelmetall kletterte auf über 61 $ pro Unze und erholte sich von Siebenmonatstiefs, während Händler den Straffungskurs der Zentralbank neu bewerteten.tradingview+1
Das Bureau of Labor Statistics meldete, dass die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft im Juni nur um 57.000 gestiegen ist, weit unter der Konsensprognose von 110.000 und eine deutliche Verlangsamung gegenüber dem revidierten Wert des Vormonats von 129.000. Im Freizeit- und Gastgewerbe wurden trotz des anhaltenden WM-Tourismus 61.000 Stellen abgebaut, während die Arbeitslosenquote unerwartet auf 4,2 % sank, da Arbeitnehmer den Arbeitsmarkt verließen.fxstreet+3
Die schwachen Zahlen ließen den US-Dollar fallen und zogen die Renditen von Staatsanleihen nach unten, wobei die Rendite zweijähriger Anleihen um fünf Basispunkte fiel. Fed-Funds-Futures spiegeln laut Reuters nun eine Wahrscheinlichkeit von weniger als 50 % für eine Zinserhöhung bei der September-Sitzung wider, gegenüber etwa 80 % vor dem Bericht.investinglive+2
Silber stieg um mehr als 3 % auf etwa 61,05 $ pro Unze, während Gold um über 2 % auf rund 4.124 $ kletterte. Die Bewegungen markierten eine Trendwende für beide Metalle, die in den letzten Wochen unter Druck gestanden hatten, da erwartet wurde, dass Fed-Chef Kevin Warsh eine weitere Straffung verfolgen würde.indexbox+1
Silber erhielt zusätzliche Unterstützung durch nachlassende Inflationssorgen nach niedrigeren Ölpreisen, die mit Fortschritten bei indirekten diplomatischen Gesprächen zwischen den USA und dem Iran zusammenhingen. Das Metall wurde laut Yahoo Finance den Großteil der vorangegangenen Woche unter 60 $ gehandelt.finance.yahoo+1
Die Daten erschweren den weiteren Weg der Fed. Die Zentralbank hielt die Zinsen bei ihrer Sitzung im Juni bei 3,50 %-3,75 %, und Händler hatten zuvor eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Erhöhung im September eingepreist. Da der Beschäftigungszuwachs im Juni der schwächste monatliche Anstieg seit vier Monaten ist, werden die Märkte nun die eingehenden Inflationsdaten genau auf Signale beobachten, ob der Straffungszyklus seinen Höhepunkt erreicht hat.forbes+2