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reutersfreemalaysiatoday+1investingSiemens hat am Donnerstag einen Rekord-Quartalsgewinn im Industriegeschäft sowie ein Allzeithoch beim Auftragseingang gemeldet. Damit übertraf der deutsche Industriekonzern die Analystenerwartungen auf breiter Front und hob seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr zum zweiten Mal in diesem Geschäftsjahr an.
Der Gewinn im Industriegeschäft stieg in dem am 30. Juni beendeten Dreimonatszeitraum um 25 Prozent auf 3,52 Milliarden Euro nach 2,82 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum und übertraf damit den Analystenkonsens von 3,18 Milliarden Euro laut Reuters. Der Umsatz kletterte um 7 Prozent auf 20,79 Milliarden Euro, während die Aufträge auf vergleichbarer Basis um 13 Prozent auf 27,9 Milliarden Euro zulegten, was jeweils neue Quartalsrekorde darstellt.investing+1
Getrieben wurden die Ergebnisse durch die steile Nachfrage nach elektrotechnischer Ausrüstung für KI-Rechenzentren. Die Aufträge in der Sparte Smart Infrastructure, die diese Geräte liefert, sprangen um 42 Prozent nach oben. Das Rechenzentrengeschäft von Smart Infrastructure verzeichnete in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2026 ein dreistelliges Auftragswachstum und erreichte rund 6 Milliarden Euro. Auch die Fabrikautomatisierungssparte Digital Industries zeigte eine kräftige Erholung.reuters+2
„Wir haben ein weiteres sehr erfolgreiches Quartal mit Rekorden bei Auftragseingang und Ergebnis erzielt“, sagte Vorstandschef Roland Busch. „Unsere technologische Führungsposition in allen Geschäften, unser klarer Fokus auf industrielle KI und unsere starke Positionierung in attraktiven Märkten treiben unser profitables Wachstum voran.“freemalaysiatoday
Siemens rechnet nun für das Gesamtjahr mit einem Gewinn je Aktie von 11,20 bis 11,50 Euro, nachdem zuvor 10,70 bis 11,10 Euro in Aussicht gestellt worden waren. Der Free Cashflow stieg im Quartal um 42 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro und lag damit deutlich über der Konsensschätzung von 2,73 Milliarden Euro.reuters+1
Das Unternehmen bestätigte zudem, dass die geplante Abspaltung der Medizintechniksparte Siemens Healthineers nach Erhalt einer verbindlichen steuerlichen Auskunft vorangetrieben werden kann. „Wie erwartet haben wir nun verbindliche Auskünfte der Finanzbehörden erhalten, die die relevanten steuerlichen Fragen klären“, sagte Finanzvorständin Veronika Bienert.investing
Der Auftragsbestand von Siemens erreichte zum Quartalsende 132 Milliarden Euro bei einem Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz (Book-to-Bill-Ratio) von 1,34, was die anhaltend hohe Nachfrage unterstreicht. Siemens profitiert wie die Konkurrenten Schneider Electric und ABB vom weltweiten Ausbau der Recheninfrastruktur für KI-Anwendungen.freemalaysiatoday+1