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reuters.com.theedgemalaysia.com+1.reuters.com+1.Die UBS hat Notfallpläne erstellt, die eine Verlegung des Hauptsitzes aus der Schweiz oder eine Fusion mit einem anderen Kreditinstitut beinhalten, wie Quellen gegenüber Reuters erklärten. Die Pläne entstehen, während Schweizer Gesetzgeber nach dem Zusammenbruch der Credit Suisse im Jahr 2023 strengere Kapitalregeln ausarbeiten. Ein Ausschuss des Nationalrates wird am 26. Oktober mit der Debatte über die Regeln beginnen. Die Gesetzgeber stehen vor einem Dilemma: Zu strenge Regeln könnten die größte Bank des Landes ins Ausland treiben, während zu lockere Regeln ein Referendum auslösen und die Unsicherheit verlängern könnten.marketscreener.com
Eine Gruppe innerhalb der UBS prüft laut drei Quellen, die von der Straits Times zitiert wurden, mehrere Optionen. Dazu gehört die Erstellung einer Liste kleinerer US-Banken, die übernommen werden könnten, sowie die Möglichkeit, dass die UBS selbst übernommen wird. Die Quellen sagten, dass keine aktiven Gespräche stattfinden. Die Reuters-Korrespondentin Ariane Luthi sagte, die Bank führe diese Art der Planung seit mindestens anderthalb Jahren regelmäßig durch. Sie fügte hinzu, dass die Planung im letzten Jahr London als einen der besten Standorte für einen Umzug identifiziert habe und dass auch New York und Singapur genannt wurden. Die UBS erhielt im März ihre vollständige US-Banklizenz.marketscreener.com+1
Die UBS hat wiederholt erklärt, dass sie in der Schweiz bleiben möchte. Sie lehnte eine Stellungnahme zu den sogenannten Marktspekulationen ab. Einige Großinvestoren haben die Bank zum Wegzug gedrängt, und Artisan Partners hat dies öffentlich getan.reuters.com+1
Am 23. September stimmte der Ständerat für eine Regel, die von der UBS verlangt, ihre ausländischen Einheiten mit 90 Prozent Common Equity Tier 1 (CET1)-Kapital zu unterlegen, der teuersten Kapitalart für eine Bank. Dies liegt unter den von der Regierung vorgeschlagenen 100 Prozent, aber deutlich über den aktuellen 60 Prozent, die teilweise mit billigerem Kapital gedeckt werden können. Die UBS bezeichnet das 90-Prozent-Niveau als übertrieben und schätzt, dass sie etwa 16 Milliarden Dollar an zusätzlichem CET1-Kapital benötigen würde.theedgemalaysia.com+1
Mehrere Kompromisse werden diskutiert. Hans-Peter Portmann von der FDP hat eine Anforderung von 75 Prozent vorgeschlagen. Der FDP-Abgeordnete Olivier Feller sagte jedoch: "Meine persönliche Ansicht ist, dass sich der Nationalrat auf 90 Prozent einigen könnte." Finanzministerin Karin Keller-Sutter möchte, dass das Parlament das 90-Prozent-Ziel billigt, so eine mit der Angelegenheit vertraute Person.reuters.com
Es wird nicht erwartet, dass der gesamte Nationalrat vor Dezember abstimmt. Danach gäbe es eine Referendumsfrist von mehreren Monaten, gefolgt von einer erwarteten siebenjährigen Einführungsphase. Die Sozialdemokraten, die eine 100-prozentige Unterlegung unterstützen, sagen, sie würden entscheiden, ob sie auf ein Referendum drängen, sobald das Parlament abgestimmt hat.marketscreener.com
"Wenn wir es zu sehr verwässern, wird es ein Referendum geben", sagte Leo Mueller, ein Abgeordneter der Mitte-Partei im Ausschuss. "Wenn wir zu streng sind, könnte die Bank sagen: 'Nun, die Schweiz ist jetzt ein schwieriger Ort für Geschäfte, wir suchen uns woanders um'."reuters.com