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pewresearch+1gizmodopewresearch+1Eine umfassende neue globale Umfrage des Pew Research Center hat ergeben, dass in 34 von 37 Ländern mehr Menschen glauben, dass künstliche Intelligenz in den nächsten zwei Jahrzehnten zu weniger statt zu mehr Arbeitsplätzen führen wird – ein Ergebnis, das die weit verbreitete internationale Sorge über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Technologie unterstreicht.pewresearch+1
Die Umfrage, bei der zwischen Februar und Mai 2026 42 151 Personen in 36 Ländern sowie den USA befragt wurden, ergab, dass im Median über 37 Länder hinweg 46 % der Befragten weniger Arbeitsplätze vorhersagten, 13 % angaben, KI werde keinen großen Unterschied machen, und nur 9 % erwarteten die Schaffung neuer Stellen. Etwa ein Viertel war unsicher.gizmodo+1
Südkorea und Australien liegen gleichauf als die pessimistischsten Nationen, wobei jeweils 76 % der Befragten angaben, KI werde Arbeitsplätze reduzieren, dicht gefolgt von den USA mit 71 %. In den USA – dem einzigen Land, in dem Pew diese Frage über einen längeren Zeitraum verfolgt hat – ist der Anteil derjenigen, die KI-bedingte Arbeitsplatzverluste erwarten, in den letzten zwei Jahren um 7 Prozentpunkte gestiegen.pewresearch+2
Nigeria war das einzige Land, in dem etwas mehr Menschen die Schaffung von Arbeitsplätzen als Verluste erwarteten, während Thailand und die Philippinen durch einen hohen Anteil an unsicheren Befragten auffielen.gizmodo+1
Die Daten offenbarten eine auffällige Alterskomponente. In den USA ist die Sorge vor KI-bedingtem Arbeitsplatzverlust bei Erwachsenen im Alter von 18 bis 34 Jahren am stärksten gewachsen, wobei der Anteil derjenigen, die primär besorgt sind, seit 2024 von 40 % auf 55 % gestiegen ist. Ähnliche Muster zeigten sich in Kanada, Frankreich, Singapur und Schweden sowie in Ländern mit mittlerem Einkommen wie Indien und Indonesien.pewresearch+1
Die Umfrage ergab auch, dass die Sorgen in Ländern mit höherem BIP pro Kopf tendenziell größer sind. In vielen Ländern mit mittlerem Einkommen sagten wohlhabendere und besser gebildete Befragte eher Arbeitsplatzverluste voraus, während Menschen mit geringerem Einkommen und weniger Bildung häufiger unsicher waren.pewresearch+1
Über die Arbeitsplätze hinaus gaben in den 37 Ländern mehr Menschen an, dass KI die Kluft zwischen Arm und Reich vergrößern werde, insbesondere in wohlhabenderen Nationen. Israel war das einzige Land, in dem mehr Menschen angaben, primär begeistert statt besorgt über KI zu sein.pewresearch
Einige Stimmen aus der Industrie haben dem vorherrschenden Pessimismus widersprochen. Gartner argumentiert, dass die größere Chance von KI in der Verstärkung der Belegschaft statt in der Automatisierung liege, und prognostiziert, dass bis 2029 30 % der Mitarbeiter, die aufgrund von KI-Ersatz entlassen wurden, möglicherweise wieder eingestellt werden müssen – potenziell zu höheren Kosten. Doch derzeit scheint sich die öffentliche Stimmung nur in eine Richtung zu bewegen. Wie Pew feststellte, ist die Besorgnis über KI im vergangenen Jahr in Schweden, Polen, den Niederlanden, Ungarn und Australien gewachsen, wobei die Sorge unter jungen Menschen besonders schnell zunimmt.varindia+1