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money.usnews+1money.usnews+1timesofindia.indiatimes+1Chinesische Behörden haben im vergangenen Monat Gespräche mit den führenden Technologieunternehmen des Landes geführt, um eine mögliche Einschränkung des Zugangs aus dem Ausland zu Chinas fortschrittlichsten Modellen der künstlichen Intelligenz zu diskutieren, einschließlich solcher, die noch nicht veröffentlicht wurden. Dies berichtet Reuters exklusiv unter Berufung auf drei mit den Diskussionen vertraute Personen.money.usnews+1
An den Gesprächen, die vom chinesischen Handelsministerium geleitet wurden, nahmen laut Reuters Vertreter von Alibaba , ByteDance und dem KI-Startup Z.ai teil. Die Beamten erörterten die Einführung von Beschränkungen sowohl für Closed-Source- als auch für offenere Versionen der leistungsfähigsten Modelle des Landes.aiweekly+1
Laut einer Zusammenfassung der Diskussionen, die in einer offiziellen Fachzeitschrift des Obersten Volksgerichtshofs veröffentlicht wurde, schlugen die Teilnehmer einen abgestuften Rahmen vor: Einfache Open-Source-Tools würden einer einfachen Meldepflicht unterliegen, fortschrittlichere Technologien müssten Sicherheitsüberprüfungen durchlaufen, und die sensibelsten Spitzenmodelle würden entweder von der öffentlichen Veröffentlichung ausgeschlossen oder auf die Nutzung im Inland beschränkt werden.money.usnews+1
Die Beamten sprachen zudem die Möglichkeit an, das Durchsickern oder den Diebstahl proprietärer KI-Technologie zu einem Straftatbestand nach Chinas nationalem Sicherheitsgesetz zu machen, und diskutierten neue Maßnahmen, um einzuschränken, wer in heimische KI-Startups investieren darf. Der Umfang der potenziellen Beschränkungen wird noch debattiert; zwei Quellen teilten Reuters mit, dass die Maßnahmen möglicherweise nur für zukünftige Modelle gelten könnten, und es bleibt unklar, wann oder ob sie in Kraft treten werden.timesofindia.indiatimes+1
Die Beratungen in Peking finden vor dem Hintergrund statt, dass Washington seine eigenen Kontrollen für KI-Technologie stetig verschärft hat. Im Juni ergriff das US-Handelsministerium den beispiellosen Schritt, Exportkontrollrichtlinien für die Spitzenmodelle Mythos und Fable von Anthropic zu erlassen, die vorübergehend Lizenzen erforderten, bevor die Modelle an ausländische Staatsangehörige weitergegeben werden durften. Diese Beschränkungen wurden am 30. Juni nach weniger als drei Wochen aufgehoben.mayerbrown+1
Die USA haben zudem Schlupflöcher geschlossen, die den Export fortschrittlicher Chips an chinesische Tochtergesellschaften außerhalb Chinas ermöglichten – Teil eines umfassenderen Bemühens, Pekings Zugang zu der für das Training modernster Modelle erforderlichen Rechenleistung zu begrenzen.reuters+1
Chinas potenzielle Beschränkungen markieren eine bemerkenswerte Verschiebung. Chinesische Firmen, insbesondere DeepSeek, haben internationale Aufmerksamkeit erregt, indem sie leistungsfähige Open-Weight-Modelle frei veröffentlichten und damit die Dominanz der US-Konkurrenten herausforderten. Eine Einschränkung dieser Offenheit würde signalisieren, dass Peking seine heimischen KI-Fähigkeiten zunehmend als strategische Vermögenswerte betrachtet, die geschützt statt exportiert werden müssen.
Die Diskussionen fallen zudem mit neuen chinesischen Vorschriften zusammen, die am 1. Juli in Kraft getreten sind und die Aufsicht über ausgehende Technologietransfers verschärfen sowie Peking die Befugnis geben, abgeschlossene Auslandsgeschäfte mit sensibler Technologie rückgängig zu machen. Zusammen deuten die Schritte darauf hin, dass sich beide Supermächte auf eine gemeinsame Schlussfolgerung zubewegen: dass Spitzen-KI die Art von Kontrollen rechtfertigt, die einst Waffen und Nukleartechnologie vorbehalten waren.reuters