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ndtv+1finance.yahoondtvprofit+1Palantir CEO Alex Karp argumentierte in einem Interview mit CNBC, dass Unternehmen für künstliche Intelligenz möglicherweise nie erfolgreich an die Börse gehen können. Er deutete an, dass die enorme Haftung, die mit fortschrittlichen KI-Systemen verbunden ist, sie letztlich in staatliches Eigentum zwingen könnte.
Karp sagte, Unternehmen, die leistungsstarke KI entwickeln, sollten zivil- und strafrechtlich haften, wenn ihre Systeme Schaden anrichten, stellte jedoch in Frage, ob private Kapitalmärkte die damit verbundenen Risiken tragen können. "Die Ansicht, die sie meiner Meinung nach haben, ist, dass diese Unternehmen verstaatlicht werden müssen, denn wenn man sie nicht verstaatlicht, wird jeder einzelne meiner Kunden klagen", sagte er.ndtv+1
Auf die Frage, wie eine solche Haftung in einem S-1-Registrierungsdokument offengelegt würde, äußerte Karp Zweifel daran, ob ein solches jemals eingereicht wird. "Sie gehen davon aus, dass es ein S-1 geben wird. Nun, vielleicht wird es das", sagte er und argumentierte, dass der einzige Weg, mit unbegrenzter Haftung umzugehen, darin bestünde, dass Unternehmen etwa die Hälfte ihres Eigenkapitals im Austausch für Schutz an den Staat abtreten.finance.yahoo+1
Karp stellte die KI-Haftung als gesellschaftliches Problem und nicht als eng gefasste Technologiedebatte dar. Er sagte, die erste Verteidigungslinie sollte Rechenschaftspflicht sein: Unternehmen, die Systeme bauen, die zu großflächigem Schaden fähig sind, müssen die Risiken offenlegen und, falls sie diese nicht bewältigen können, externe Aufsicht einbeziehen.gurufocus+1
Er richtete einen Großteil seiner Kommentare an Anthropic-CEO Dario Amodei, den er als scharfsinnig und ethisch bezeichnete, während er OpenAI als einen anderen Fall einstufte. "Nein, absolut nicht. Ich denke, das sind sehr unterschiedliche Dinge", sagte Karp auf die Frage, ob OpenAI die gleiche Behandlung anstrebe. Anthropic hat Berichten zufolge vertraulich einen Börsengang mit einer Bewertung von 1 Billion Dollar oder mehr beantragt, während OpenAI-CEO Sam Altman am 12. September sagte, sein Unternehmen werde 2026 nicht an die Börse gehen.ndtv+1
Karps Äußerungen fallen in eine Zeit wachsender Besorgnis über die KI-Entwicklung. Amodei hat eine Verlangsamung an der Front der KI-Forschung gefordert, und OpenAI rief am Montag die USA dazu auf, bei der Festlegung globaler technischer Standards für fortschrittliche KI, einschließlich der Meldung von Vorfällen und Sicherheitskennzahlen, die Führung zu übernehmen. Senator Bernie Sanders hat gewarnt, dass KI eine "alarmierende Bedrohung" darstellt, während Präsident Donald Trump in jüngsten Beiträgen in sozialen Medien Bedenken hinsichtlich KI-Risiken als "Schwindel" abgetan hat.ndtvprofit+1
Karp äußerte auch Bedenken, dass proprietäres Geschäftswissen in KI-Modelle aufgenommen wird und möglicherweise Rivalen zugutekommt, eine Sorge, die laut ihm auch Palantir-Kunden teilen. Er warnte, dass eine staatliche Übernahme von KI-Firmen kaskadierende Bewertungseinbrüche auslösen könnte – "ein weiterer Zusammenbruch, wenn man Leute im Vorstand hat… es könnte sogar den gesamten Markt zum Einsturz bringen".ndtv+1
Palantir, das Software an Regierungen und Großunternehmen verkauft, könnte profitieren, wenn Kapital von rein kommerziellen KI-Unternehmen zu Firmen mit bestehenden Verteidigungs- und Regierungsbeziehungen abfließt – eine Dynamik, die Karp nicht direkt ansprach, die aber von Beobachtern notiert wurde.finance.yahoo