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reuterswtaq+1bloomberg+1OPEC+ wird seine Ölförderpolitik für Oktober bei einem Treffen am Sonntag voraussichtlich unverändert lassen, teilten drei mit der Angelegenheit vertraute Quellen gegenüber Reuters mit, da die Produzentengruppe von monatelangen Quotenanhebungen zu einer Phase der Konsolidierung vor potenziell schwierigen Verhandlungen für 2027 übergeht.wtaq
Die Entscheidung wäre der erste Monat seit März ohne Erhöhung durch die sieben Kernmitglieder der OPEC+ — Saudi-Arabien, Russland, Irak, Kuwait, Algerien, Kasachstan und Oman —, die ihre monatlichen Förderquoten während des Großteils des Jahres 2026 angehoben haben. Der russische stellvertretende Ministerpräsident Alexander Novak bestätigte Berichten vom 2. September zufolge, dass die Gruppe keine Produktionskürzungen plant.reuters
Die erwartete Pause am Sonntag folgt auf sechs aufeinanderfolgende monatliche Erhöhungen, die die schrittweise Rücknahme von 1,65 Millionen Barrel pro Tag an freiwilligen Angebotskürzungen, die ursprünglich 2023 vereinbart wurden, abschlossen. OPEC+ genehmigte die letzte Tranche von etwa 188 000 Barrel pro Tag für September bei ihrem Treffen am 2. August, so Reuters.cnbc+2
Die Gruppe hält jedoch weiterhin an etwa 2 Millionen Barrel pro Tag an breiteren Kürzungen fest, die bis ins Jahr 2022 zurückreichen und bis Ende 2026 bestehen bleiben sollen. OPEC+ überprüft zudem die Ölförderkapazitäten der Mitglieder, um die Produktionsbasis für 2027 festzulegen. Das in Texas ansässige Unternehmen DeGolyer and MacNaughton, das die Überprüfung durchführt, wird seinen Bericht voraussichtlich bis Ende September vorlegen.energyconnects+2
Die Entscheidung erfolgt vor dem Hintergrund schwächerer Nachfrageerwartungen. OPEC senkte im August seine Prognose für das globale Ölnachfragewachstum 2026 auf 580 000 Barrel pro Tag, die vierte Abwärtskorrektur in Folge, was hauptsächlich auf einen schwächeren Konsum in China, Indien und der gesamten Asien-Pazifik-Region zurückzuführen ist.ecofinagency+1
Dennoch blieb der Preis für Brent-Rohöl aufgrund von Versorgungsstörungen im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg, der weiterhin die Ölexporte durch die Straße von Hormus beeinträchtigt, auf einem hohen Niveau. Brent wurde Anfang September bei knapp 94 Dollar pro Barrel gehandelt.fortune+2
Auch der Zusammenhalt der Gruppe steht unter Druck. Die Vereinigten Arabischen Emirate verließen die OPEC im Mai nach Meinungsverschiedenheiten über ihre Förderquote, und Venezuela erwägt nun ebenfalls einen Austritt, wie Bloomberg News letzte Woche berichtete. Der Irak hat zudem auf höhere Quoten gedrängt, um seine gestiegene Förderkapazität widerzuspiegeln. Dieser Druck wird sich wahrscheinlich verschärfen, je näher die Gruppe ihrem Jahresabschlusstreffen zur Festlegung neuer Produktionsbasen für 2027 kommt.wtaq+3