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aljazeera+1gasprices.aaa+1cnbc+1Der Preis für Brent-Öl stieg am Sonntag auf über 90 Dollar pro Barrel, den höchsten Stand seit über einem Monat, nachdem die USA und der Iran am Wochenende neue militärische Angriffe ausgetauscht hatten. Dies sorgte für Unruhe an den Energiemärkten und trieb die US-Benzinpreise wieder über die Marke von 4 Dollar pro Gallone. Die Ölpreise gaben am Montag nach, als Signale aufkamen, dass die diplomatischen Kanäle zwischen Washington und Teheran weiterhin offen sind.
Der Preisanstieg folgte auf die Bestätigung, dass mindestens drei US-Soldaten bei einem iranischen Angriff auf einen Stützpunkt in Jordanien am 17. Juli getötet wurden. Dies veranlasste die USA dazu, die neunte Nacht in Folge Angriffe auf iranische Militärziele durchzuführen. Das U.S. Central Command teilte mit, man habe Küstenüberwachungsanlagen, Luftverteidigungseinrichtungen und Einheiten der Revolutionsgarde getroffen, die für den Angriff in Jordanien verantwortlich waren.reuters+3
Irans oberster Führer Mojtaba Khamenei warf Präsident Trump vor, ein früheres Abkommen zwischen den USA und dem Iran gebrochen zu haben, und kündigte eine entschlossene Antwort an, sollten die Angriffe fortgesetzt werden. Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen erklärten zudem eine maritime Blockade gegen Saudi-Arabien, was den Druck auf die globalen Ölversorgungswege weiter erhöht.cnbc+1
Brent-Öl zur Lieferung im September erreichte im nächtlichen Handel am Sonntag kurzzeitig über 90 Dollar pro Barrel, bevor es am Montag auf etwa 88 Dollar zurückfiel, wie CNBC berichtete. Die S&P 500-Futures deuteten am Montagmorgen nach oben, was darauf hindeutet, dass sich die Aktienmärkte nach dem Energieschock stabilisieren.cnbc+1
Der nationale Durchschnittspreis für Benzin erreichte am Montag laut Daten der AAA 4,00 Dollar pro Gallone. Dies ist das erste Mal seit Mitte Juni, dass diese politisch sensible Schwelle überschritten wurde. Analysten von Energy Aspects warnten, dass weitere Störungen der Schifffahrt in der Straße von Hormus den Ölpreis über 100 Dollar pro Barrel treiben könnten.gasprices.aaa+1
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, erklärte am Montag, dass Verhandlungen mit den USA auf Basis nationaler Interessen geführt werden könnten und dass Vermittler während der Kämpfe weiterhin Nachrichten ausgetauscht hätten. US-Außenminister Marco Rubio sagte, die USA seien "immer offen für eine diplomatische Lösung". Bloomberg berichtete, dass eine vorgeschlagene zehntägige Waffenruhe diskutiert werde, auch wenn sie noch nicht in Kraft getreten sei.aljazeera+2
Das erneute Inflationsrisiko erschwert die geldpolitischen Aussichten der Federal Reserve. Die Märkte hatten bereits eine mögliche Zinserhöhung im Jahr 2026 eingepreist, nachdem die Fed die Zinsen Anfang des Jahres bei 3,50%–3,75% stabil gehalten hatte. Der Verbraucherpreisindex für Juni wies eine jährliche Inflationsrate von 3,5% aus, und steigende Energiekosten drohen diesen Wert im Juli weiter nach oben zu treiben.oilprice+1