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oecd.org.oecd.org+1.oecd.org+1.Die jährliche Verbraucherpreisinflation in den 38 Mitgliedstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung stieg im September auf 4,5 %, nach 4,3 % im August, wie die OECD am 6. November mitteilte. Haupttreiber des Anstiegs waren die Energiepreise. Die Energieinflation im Jahresvergleich erreichte 17,4 %, verglichen mit 13,6 % im Vormonat.oecd.org
Die Zahlen zeigen, dass der neue Energieschock die Verbraucherpreise auf breiterer Front erfasst. Laut der Mitteilung stieg die Energieinflation in 31 der 37 OECD-Länder mit verfügbaren Daten, sank in vier und blieb in zwei weitgehend stabil. Die Nahrungsmittelinflation verlangsamte sich um 0,2 Prozentpunkte. Die Kerninflation, bei der Lebensmittel und Energie ausgeschlossen werden, verharrte weitgehend stabil bei 3,7 %, wie Il Sole 24 Ore Radiocor berichtete.borsaitaliana.it+1
Die Gesamtinflation in der Gruppe der Sieben stieg im September von 3,1 % im August auf 3,5 %. Sie nahm in jedem Mitgliedsstaat zu, außer in Kanada, wo sie mit einer Bewegung von 3 % auf 3,1 % weitgehend stabil blieb, berichtete EFE. In Kanada glich ein Rückgang der Nahrungsmittelinflation um fast einen Prozentpunkt den Anstieg der Energieinflation um 3,6 Punkte weitgehend aus.abc.com.py
Auf Energie entfiel laut EFE etwa die Hälfte oder mehr des Anstiegs der Gesamtinflation zwischen August und September in Frankreich (3,1 %), Deutschland (3,3 %), Italien (4,2 %), Großbritannien (3,6 %) und den Vereinigten Staaten (3,7 %). Japan bildete die Ausnahme: Der Anstieg auf 2,1 % war dort hauptsächlich auf die Kerninflation zurückzuführen, die um 0,5 Punkte auf 2,2 % stieg.abc.com.py
Die am harmonisierten Index gemessene Inflation im Euroraum stieg im September von 3,2 % im August auf 3,8 %. Die Energieinflation kletterte dort um 4,6 Punkte auf 18,9 %, wie die OECD mitteilte. Die vorläufige Schätzung von Eurostat für Oktober deutet auf einen weiteren Anstieg auf 4 % hin, bei einer Energieinflation von 20,8 % und einer unveränderten Kerninflation von 2,6 %, berichtete EFE.infobae.com+1
In den G20-Staaten insgesamt stieg die Inflation von 4,1 % auf 4,3 %. Indiens Rate kletterte auf 5,6 %, den höchsten Stand seit August 2023, und auch in Brasilien sowie Südafrika zog die Inflation laut EFE an.abc.com.py
Im Durchschnitt liegen die Preise im gesamten OECD-Raum um mehr als 40 % über dem Niveau von Dezember 2019. Nahrungsmittel kosten fast 50 % mehr als vor der Pandemie und Energie knapp 70 % mehr, so die Organisation.oecd.org
Die OECD hatte bereits in ihrem Zwischenbericht zum Wirtschaftsausblick im September vor diesem Druck gewarnt und erklärt, dass ein „erneuter Energiepreisschock im September die Inflation voraussichtlich länger hoch halten wird“. Der Bericht führte den Schock auf Störungen bei den Energieexporten aus dem Golfraum während des Nahost-Konflikts zurück und prognostizierte für die G20 eine Inflation von 4,1 % im Jahr 2026, die sich 2027 auf 3,6 % abschwächen dürfte.oecd.org