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globenewswire.com.axios.com.nytimes.com+1.Der Nvidia-Vorstand gab am Sonntag, dem 8. November, bekannt, dass er eine unabhängige Untersuchung zu Berichten einleitet, wonach Gründer und CEO Jensen Huang Ziel einer ausländischen Geheimdienstoperation war. Am selben Tag teilte Huang den Mitarbeitern mit, dass er seine Frau betrogen habe. Ein Ausschuss unabhängiger Direktoren werde in Zusammenarbeit mit externen Anwälten die Überprüfung leiten, so das Unternehmen in einer Stellungnahme. Der Vorstand fügte hinzu, er habe "keinen Grund zu der Annahme, dass nationale Sicherheit oder Nvidia-Geheimnisse gefährdet wurden", aber die Untersuchung "wird alle verfügbaren Informationen prüfen".globenewswire.com
Huang wird das Unternehmen während der laufenden Untersuchung weiter leiten, berichtete die New York Times. Der Vorstand erklärte, Huang "unterstützt die Überprüfung voll und ganz und hat sich zu einer Zusammenarbeit verpflichtet", und man habe Vertrauen in ihn und sein Führungsteam, heißt es in der Erklärung.nytimes.com+1
"Ich schulde meiner Familie und Ihnen allen eine Entschuldigung", schrieb Huang in einem von Axios eingesehenen E-Mail-Entwurf an die Mitarbeiter. "Ich war meiner Frau gegenüber untreu. Meine Handlungen haben sie und unsere Kinder verletzt. Es gibt keine Entschuldigung für das, was ich getan habe." Er sagte, er übernehme die "volle Verantwortung" und sei "voll und ganz für NVIDIA engagiert". Nvidia-Sprecher John Rizzo sagte: "Die heutigen Nachrichten werden NVIDIA nicht verlangsamen", und Huang werde das Unternehmen "ohne Unterbrechung" weiter leiten, berichtete Axios.axios.com
Das Geständnis betrifft Alice Huang, auch bekannt als Huang Le, die nicht mit dem CEO verwandt ist. Sie ist eine ehemalige chinesische Fernsehreporterin, die eine leitende Führungskraft bei Megaspeed wurde, einem Rechenzentrumsunternehmen in Singapur. Laut der Times hat Megaspeed in den letzten zwei Jahren Nvidia-Chips im Wert von etwa 4,8 Milliarden Dollar gekauft. Nvidia hatte ihren Kontakt zu Huang zuvor als normale Geschäftsbeziehung beschrieben, merkte Axios an.axios.com+1
Die Times berichtete erstmals am 29. Oktober, dass US-Behörden Alice Huang seit mindestens einem Jahr elektronisch überwacht hätten. Am 6. November berichtete die Times, dass ein Memo, das im Frühjahr unter Beamten der Trump-Regierung kursierte, besagte, sie sei vom chinesischen Ministerium für Staatssicherheit rekrutiert worden. Ihre angebliche Aufgabe bestand darin, Informationen über US-KI-Chips zu sammeln und möglicherweise Nvidia dazu zu drängen, den Verkauf seiner fortschrittlichsten Chips nach China anzustreben. Außenminister Marco Rubio beaufsichtigte die Ausarbeitung dieses Memos, berichtete die Times später. Ein Sprecher der chinesischen Botschaft bezeichnete die Berichterstattung als "unbegründet" und als "nichts weiter als Verleumdungen gegen China", berichtete die Business Times.nytimes.com+2
Auch der Kongress verschärft seine Prüfung. Die republikanischen Vorsitzenden von drei Ausschüssen des Repräsentantenhauses haben Huang gebeten, an einem nicht-öffentlichen Briefing am 18. November teilzunehmen, berichtete Fox Business. Dies ist einen Tag, nachdem Nvidia seine Ergebnisse für das dritte Quartal vorlegen soll. Die Gesetzgeber wollen, dass er bis zum 11. November einen Termin festlegt. Auch der demokratische Senator Chris Coons hat laut Axios eine Untersuchung versprochen.foxbusiness.com+1