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ft+1reuters+1ft+1Nvidia hat die Anzahl der asiatischen Kunden, die zum Kauf seiner KI-Chips autorisiert sind, mehr als halbiert und eine neue „White List“ von Unternehmen erstellt, die strengere Compliance-Prüfungen bestanden haben, um zu verhindern, dass fortschrittliche Prozessoren China erreichen, berichtete die Financial Times am Montag.wmbdradio+1
In den letzten Monaten hat der Chiphersteller die Sorgfaltsprüfung in Singapur, Malaysia und Japan intensiviert, wie drei mit der Angelegenheit vertraute Personen gegenüber der Financial Times erklärten. Im Zuge der erneuerten Überprüfung wurde mehr als die Hälfte der früheren Kunden von Nvidia – insbesondere Neo-Cloud-Anbieter – von der Liste der zugelassenen Käufer gestrichen. Unternehmen, die die erste Prüfung nicht bestanden haben, können Änderungen vornehmen und sich erneut bewerben.reuters+3
Der Schritt erfolgt, nachdem das US-Handelsministerium im Mai eine Richtlinie herausgegeben hat, die darauf abzielt, den Zugang zu fortschrittlichen KI-Chips für ausländische Tochtergesellschaften chinesischer Unternehmen zu beschränken. Diese Richtlinie stellte klar, dass Lizenzanforderungen für den Export fortschrittlicher Chips für alle Unternehmen mit einer Muttergesellschaft oder einem Hauptsitz in China gelten, selbst wenn diese Einheiten außerhalb der chinesischen Grenzen operieren. Es gab wachsende Bedenken, dass Nvidias hochmoderne Blackwell-Prozessoren trotz US-Beschränkungen an chinesisch verbundene Einheiten in Ländern wie Malaysia exportiert worden sein könnten.wmbdradio+2
Das Exportkontrollregime Washingtons wurde seit 2022 stetig verschärft. Die vorherige Regierung führte die „AI Diffusion Rule“ ein, die einen dreistufigen Rahmen schuf, um Länder nach ihrem Zugang zu US-KI-Technologien zu kategorisieren. Länder der Stufe 2 – darunter Singapur, Malaysia und Indien – unterliegen strengeren Kontrollen, die individuelle Lizenzen oder eine validierte Endnutzergenehmigung für den Zugang zu fortschrittlichen Chips erfordern. Obwohl Präsident Trump den breiteren Diffusionsrahmen aufhob, bestätigte das Bureau of Industry and Security des Handelsministeriums im Mai, dass die Beschränkungen für Unternehmen in chinesischem Besitz unabhängig vom Standort in Kraft blieben.asiatimes+2
Branchenschätzungen deuten darauf hin, dass Hunderttausende von Chips chinesische Tochtergesellschaften erreicht haben könnten, während das Schlupfloch bestand. Nvidias Entscheidung, strengere Kundenüberprüfungen selbst aufzuerlegen, spiegelt das Bestreben des Unternehmens wider, der behördlichen Durchsetzung einen Schritt voraus zu sein und gleichzeitig den Zugang zu Märkten zu wahren, in denen die Nachfrage nach KI-Recheninfrastruktur weiter stark ansteigt.reuters