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businesstimes+1eurasiabusinessnewsbusinesstimes+1Japans Nikkei 225 brach am Mittwoch, dem 19. August, zeitweise um mehr als 2.100 Punkte ein. Eine weltweite Welle der Risikoaversion gewann an Fahrt, nachdem US-Präsident Donald Trump jegliche laufenden oder geplanten Gespräche mit dem Iran dementiert hatte und steigende Anleiherenditen hoch bewertete Wachstumsaktien für Anleger weniger attraktiv machten.
Der Leitindex fiel im frühen Handel um 2,97 Prozent auf 65.459,71 Punkte, wobei 178 seiner 225 Werte Verluste verzeichneten. Der breiter gefasste Topix gab um 2,72 Prozent nach. Der Chiphersteller Kioxia Holdings führte die Talfahrt mit einem Minus von 10,25 Prozent an, während die SoftBank Group, ein großer Investor im Bereich künstliche Intelligenz, um 6,47 Prozent nachgab. Der Ausverkauf weitete sich über ganz Asien aus, wobei die südkoreanischen Konzerne SK Hynix und Samsung Electronics jeweils um etwa 7 Prozent einbrachen.businesstimes+1
Der Rückgang in Tokio folgte auf den dritten Verlusttag in Folge an der Wall Street am Dienstag. Der Dow Jones Industrial Average fiel um 116 Punkte und schloss bei 53.343,40 Zählern, während der Nasdaq Composite um 355 Punkte auf 26.289,71 nachgab. Der S&P 500 verlor etwa 0,7 Prozent. Der PHLX Semiconductor Index fiel um rund 5 Prozent, wobei Intel , Marvell Technology und Arm Holdings jeweils 7 Prozent oder mehr verloren.eurasiabusinessnews+2
Die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen erreichte kurzzeitig etwa 5,34 Prozent, den höchsten Stand seit 2007, bevor sie sich bis zum Handelsschluss auf 5,28 bis 5,30 Prozent abschwächte. „Steigende langfristige Zinsen verstärkten die Wahrnehmung, dass Wachstumsaktien überbewertet sind“, erklärten Analysten der Sony Financial Group in einem Bericht.news.bitcoin+1
Trump schrieb am 18. August auf Truth Social, dass es „keinerlei Pläne für Gespräche oder einen Dialog mit dem Iran“ gebe, und signalisierte gleichzeitig seine Absicht, die Blockade der Straße von Hormus fortzusetzen. Die Äußerungen folgten auf das Auslaufen einer 60-tägigen Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran ohne eine dauerhafte Vereinbarung. Ein unidentifiziertes Projektil traf in der Nacht Berichten zufolge ein Frachtschiff in der Straße von Hormus, wie die Überwachungsstelle der britischen Marine für maritime Sicherheit mitteilte.finance.biggo+3
Die Sorte Brent verharrte bei über 91 US-Dollar pro Barrel, während West Texas Intermediate bei etwa 84 bis 85 US-Dollar gehandelt wurde. Die VAE sorgten für zusätzliche Unsicherheit, indem sie bis auf Weiteres jeglichen Handel, kommerziellen Austausch und Finanztransaktionen mit dem Iran einstellten.eurasiabusinessnews+1
Auch Indiens Sensex und Nifty 50 setzten am Mittwoch ihre Talfahrt fort. Der Nifty 50 verzeichnete den siebten Verlusttag in Folge, da ein Brent-Ölpreis von fast 92 US-Dollar pro Barrel Sorgen über die Importrechnung und die Inflation des Landes schürte. Ausländische Portfolioinvestoren haben im Jahr 2026 rund 25 Milliarden US-Dollar aus indischen Aktien abgezogen. Anleger warten nun auf Klarheit durch das bevorstehende Sitzungsprotokoll der US-Notenbank Fed und das Jackson-Hole-Symposium, um Signale für den künftigen Zinskurs zu erhalten.devdiscourse+1