Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

yahooyahooyahooDie NATO hat am Dienstag eine russische Warnung, wonach jede militärische Aktion gegen die Exklave Kaliningrad mit Atomwaffen beantwortet werden könnte, entschieden zurückgewiesen. Das Bündnis bezeichnete die Rhetorik Moskaus als "unverantwortlich", während die Spannungen um die baltische Enklave weiter zunehmen.
"Wir verurteilen die Androhung von Gewalt, einschließlich jeglicher unverantwortlicher Atomrhetorik, aufs Schärfste", sagte NATO-Sprecherin Allison Hart als Reaktion auf ein Schreiben der russischen Regierung, wie die DPA berichtet. "Die NATO ist ein Verteidigungsbündnis, und keine unserer Aktivitäten oder Übungen stellt eine Gefahr für irgendeinen Teil Russlands dar."yahoo
In dem russischen Schreiben, das der DPA vorliegt, wird der NATO eine "beispiellose Eskalation der militärpolitischen Lage" um Kaliningrad vorgeworfen. Zudem wird vor einem "direkten bewaffneten Konflikt mit der Möglichkeit russischer Schläge gegen Entscheidungszentren der Mitgliedstaaten des Bündnisses" gewarnt.yahoo
"Russland wird bereit sein, das gesamte Arsenal an Kräften und Fähigkeiten, das ihm zur Verfügung steht, einschließlich Atomwaffen, einzusetzen, um sein Territorium zu verteidigen, sollten NATO-Länder irgendeinen Versuch unternehmen, die Region Kaliningrad vom Rest des Landes zu isolieren", heißt es in dem Schreiben.yahoo
Unabhängig davon reagierte die russische Botschaft in Großbritannien scharf auf die jüngste Berichterstattung britischer Medien, die die strategische Verwundbarkeit Kaliningrads untersuchten. Die Botschaft verwies auf einen Artikel im i Paper sowie auf die Sky News-Miniserie "The Wargame", in der reale politische Akteure an einem simulierten russischen Angriff auf britisches Territorium teilnehmen. "Diejenigen, die Pläne zur Blockade oder zum Angriff auf Kaliningrad befürworten, sollten sich keine Illusionen über die Konsequenzen machen", erklärte die Botschaft.londonlovesbusiness
Innerhalb der NATO wird das Schreiben aus Moskau primär als Reaktion auf eine Luftübung Mitte August gesehen, die dazu diente, die Fähigkeit des Bündnisses zur Kontrolle der Exklave Kaliningrad im Falle einer russischen Aggression gegen NATO-Gebiet zu demonstrieren. Das polnische Verteidigungsministerium beschrieb die Übung als Demonstration der schnellen Reaktionsfähigkeit.yahoo
Kaliningrad, ein russisches Territorium an der Ostsee, das durch die NATO-Mitgliedstaaten Polen und Litauen vom russischen Festland getrennt ist, beherbergt die russische Ostseeflotte und schätzungsweise 12.000 Soldaten. Die Lage des Gebiets nahe der Suwalki-Lücke, einem etwa 100 Kilometer langen Korridor zwischen Polen und Litauen, macht es zu einem der sensibelsten strategischen Brennpunkte zwischen Russland und der NATO.londonlovesbusiness
Hart bekräftigte das Engagement des Bündnisses für die Ukraine und tat die russische hybride Taktik als "Zeichen der Verzweiflung" ab. Sie fügte hinzu: "Wir haben alles, was nötig ist, um jeden Zentimeter des Bündnisgebiets zu verteidigen, und wir bleiben stark, bereit und fähig, jeder Bedrohung entgegenzutreten."yahoo
Derzeit gibt es keine Anzeichen dafür, dass die NATO militärische Aktionen gegen Kaliningrad vorbereitet. Der Schlagabtausch unterstreicht jedoch, wie selbst hypothetische Diskussionen über die Verwundbarkeit der Exklave eskalierende Rhetorik aus Moskau provozieren können.londonlovesbusiness