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gizmodo+1trendingtopics+1thevergeMicrosoft-CEO Satya Nadella hat am Mittwoch bestätigt, dass das Unternehmen eine einheitliche Copilot "Super-App" auf den Markt bringen wird. Diese soll Chat, Programmierung, Kollaborationswerkzeuge und autonome Agenten in einem einzigen Produkt für Privat- und Geschäftskunden vereinen.
"Copilot entwickelt sich rasant von Chat über Cowork bis hin zu Autopiloten", sagte Nadella während der Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des vierten Geschäftsquartals. "In diesem Quartal führen wir diese Copilot-Erlebnisse, einschließlich Code, in einer Super-App zusammen, die sowohl Verbraucher- als auch Geschäftsanwendungen abdeckt. Das ist ein großer Schritt nach vorne, und ich freue mich darauf, bald mehr darüber zu berichten."gizmodo+1
Die Ankündigung erfolgte zeitgleich mit starken Quartalsergebnissen: Microsoft meldete für das am 30. Juni beendete Quartal einen Umsatz von 90 Milliarden Dollar, angetrieben durch Rekordwachstum in den Bereichen Cloud und KI. Copilot zählt laut Nadella mittlerweile mehr als 30 Millionen kostenpflichtige Microsoft-365-Lizenzen, wobei sich der Nettozuwachs an Lizenzen im Vergleich zum Vorquartal mehr als verdoppelt hat. GitHub Copilot hat 50 Millionen Nutzer erreicht, wobei der Umsatz im Vergleich zum Vorquartal um mehr als 60 Prozent stieg.benzinga+2
Nadella merkte zudem an, dass sich die Anzahl der Unterhaltungen pro Nutzer im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt hat und die durchschnittliche wöchentliche Nutzung nun das Niveau von Outlook und Teams erreicht.gizmodo
Das Konzept einer Super-App wurde erstmals im Mai von Fortune thematisiert. Berichtet wurde über eine interne Initiative unter dem Slogan "Delivering one Copilot", die Verbraucher- und Unternehmensfunktionen des Produkts vereinen soll, sodass Nutzer zwischen persönlichem und geschäftlichem Modus wechseln können. Die App soll dem Vernehmen nach bis Ende des Sommers auf den Markt kommen.gizmodo
Microsoft ist mit diesem Modell nicht allein. OpenAI stellte vor Kurzem seine Anwendung ChatGPT Work vor, die den Chatbot mit dem Programmierwerkzeug Codex verbindet, während Anthropic sein Angebot Claude Cowork mit dem Claude-Chatbot zusammenführte.theverge+1
Während der Telefonkonferenz brachte Nadella auch ein breiteres strategisches Argument vor: Unternehmen sollten ihre KI-Steuerung, das Orchestrierungslayer für Agenten, von einzelnen Modellanbietern getrennt halten, um eine Bindung an einen einzigen Anbieter zu vermeiden. Microsoft bietet mittlerweile einen Katalog von mehr als 11.000 Modellen an, darunter solche von OpenAI, Anthropic, Mistral und xAI sowie die eigene MAI-Familie.trendingtopics
Finanzvorstand Amy Hood gab bekannt, dass Microsoft die geschätzte Nutzungsdauer seiner Rechenzentren von 15 auf 25 Jahre verlängert hat. Diese Umklassifizierung wird künftige Leasingverträge für Rechenzentren in kommenden Finanzberichten von den Investitionsausgaben zu den Betriebsausgaben verschieben.gizmodo