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indiatodaysports.yahoo+1youtubeArgentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni hat angedeutet, dass er nach dem Auslaufen seines Vertrages im Dezember wahrscheinlich von seinem Amt zurücktreten wird. Er äußerte sich unter Tränen nach der 0:1-Niederlage seiner Mannschaft nach Verlängerung gegen Spanien im Finale der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 am Sonntag im MetLife Stadium in New Jersey.
Der eingewechselte Ferran Torres traf in der 106. Minute und bescherte Spanien damit den zweiten WM-Titel, während Argentinien der aufeinanderfolgende Triumph verwehrt blieb. Argentinien spielte einen Großteil der Verlängerung in Unterzahl, nachdem Enzo Fernández die Gelb-Rote Karte sah. Spanien kassierte im gesamten Turnierverlauf nur ein einziges Gegentor: die wenigsten, die je ein Weltmeister in der Geschichte des Turniers hinnehmen musste.sports.yahoo+4
Das Spiel endete in chaotischen Szenen, als der Frust der argentinischen Spieler mit dem Schlusspfiff überkochte.bbc
Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel brach Scaloni in Tränen aus, bevor er sich zu seiner Zukunft äußerte. „Ich werde bis Dezember bleiben, und danach werde ich höchstwahrscheinlich zurücktreten“, sagte er. „Bis dahin mache ich weiter, und danach werde ich mit dem Verbandspräsidenten sprechen. Die Idee ist, eine Pause einzulegen und etwas kürzerzutreten. Das ist der Plan.“indiatoday
Scaloni, dessen Vertrag Ende 2026 ausläuft, überließ die endgültige Entscheidung dem argentinischen Fußballverband (AFA), machte aber seine Absicht deutlich, aufzuhören. Er räumte den Schmerz über die Niederlage ein, bezeichnete das Erreichen von zwei aufeinanderfolgenden Endspielen jedoch als „eine außergewöhnliche Leistung“.facebook+2
Der gesamte argentinische Kader, einschließlich des 39-jährigen Kapitäns Lionel Messi, der sein voraussichtlich letztes WM-Spiel bestritt, verließ das Stadion, ohne mit Reportern zu sprechen. Das Schweigen stand in starkem Kontrast zu den Feierlichkeiten nach Argentiniens Triumph 2022 in Katar.k24
Spaniens Sieg krönte ein dominantes Turnier unter Trainer Luis de la Fuente, womit die „Furia Roja“ nach dem Gewinn der Europameisterschaft 2024 nun auch den WM-Titel holte.