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geekwire.com+1.geekwire.com.nytimes.com.Microsoft erzielte im Quartal, das am 30. September endete, 10 Milliarden Dollar Umsatz aus der Zusammenarbeit mit OpenAI, wie aus einer behördlichen Einreichung vom Mittwoch, dem 28. Oktober, hervorgeht. Das entspricht fast 11 % des gesamten Quartalsumsatzes des Unternehmens in Höhe von 92,3 Milliarden Dollar. Dieselbe Einreichung zeigte, dass Microsofts Anteil an dem ChatGPT-Entwickler auf etwa 24 % gesunken ist. Dies ist ein Rückgang gegenüber etwa 25 % im Juni und rund 27 % nach der Umstrukturierung von OpenAI vor einem Jahr.geekwire.com+1
Dies ist das erste Mal, dass Microsoft eine Quartalszahl genannt hat. Die OpenAI-Umsätze wurden erstmals im Jahresbericht vom Juli als Gesamtsumme für das Jahr mit 24,1 Milliarden Dollar angegeben, was einem Durchschnitt von etwa 6 Milliarden Dollar pro Quartal entspricht. Das Unternehmen ist zur Offenlegung verpflichtet, da die Eigentumsbeteiligung OpenAI gemäß den Rechnungslegungsvorschriften zu einer "nahestehenden Partei" macht.geekwire.com
Die 10 Milliarden Dollar sind mehr, als einige der ältesten Geschäftsbereiche von Microsoft einbrachten. Im selben Quartal erzielte Xbox 5,4 Milliarden Dollar, Suchmaschinen- und Werbedienste 6,6 Milliarden Dollar und Windows OEM-Lizenzen sowie Geräte 3,6 Milliarden Dollar. Die Summe beinhaltet die Umsatzbeteiligungszahlungen von OpenAI sowie deren Ausgaben für Azure, wobei Microsoft nicht aufschlüsselte, wie viel aus welcher Quelle stammte. Ende September schuldete OpenAI Microsoft 7,2 Milliarden Dollar an Forderungen, ein Anstieg gegenüber 6 Milliarden Dollar im Juni.techcrunch.com+1
Die Offenlegung erfolgte im Rahmen der Ergebnisse für das erste Geschäftsquartal von Microsoft. Der Umsatz stieg um 19 % und der Nettogewinn um 32 % auf 36,6 Milliarden Dollar. Die Azure-Umsätze wuchsen um 48 %, und die verbleibenden kommerziellen Leistungsverpflichtungen sprangen um 73 % auf 677 Milliarden Dollar. Die Microsoft-Aktie legte nach den Ergebnissen im nachbörslichen Handel zu.news.microsoft.com+1
Die beiden Unternehmen haben ihre Bindungen gelockert. Im Oktober 2025 strukturierte sich OpenAI in eine "Public Benefit Corporation" um und verpflichtete sich zum Kauf weiterer Azure-Dienste im Wert von 250 Milliarden Dollar. Eine Vereinbarung vom April 2026 gab OpenAI mehr Freiheit bei der Nutzung konkurrierender Cloud-Anbieter, während die Umsatzbeteiligungszahlungen an Microsoft bis 2030 bestehen bleiben. Diese Zahlungen unterliegen einer Obergrenze. Microsoft hat nun 12 Milliarden Dollar der versprochenen 13 Milliarden Dollar in OpenAI investiert. Der Quartalsbericht enthielt zudem den Warnhinweis, dass KI-Partner, die "bedeutende Kunden von Azure" sind, ihr Kaufvolumen ändern könnten.techcrunch.com+1
Während der Telefonkonferenz zu den Ergebnissen spielte CEO Satya Nadella die Abhängigkeit von einer Handvoll Großabnehmer herunter. Er sagte, er wolle Wachstum durch eine breite Basis von Geschäftskunden statt durch "vier Kunden, die viel Kapazität von dir kaufen", und fügte hinzu: "Das ist kein Geschäftsmodell, soweit es mich betrifft".nytimes.com