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about.fb+1247wallst+1marketwatch+1Die Aktien von Meta Platforms stiegen am Mittwoch im vorbörslichen und frühen Handel, nachdem das Unternehmen Muse vorgestellt hatte, einen persönlichen KI-Agenten mit kostenpflichtigen Abostufen. Dies bietet Investoren die erste direkte Einnahmequelle für Endverbraucher, die mit den massiven KI-Ausgaben des Unternehmens verknüpft ist. Die Aktie von Alphabet gab um mehr als 2 % nach, da Händler den Start als Wettbewerbsbedrohung für Googles Gemini-Agenten für Endverbraucher werteten.
Meta stellte Muse am Dienstagabend als persönlichen KI-Agenten vor, der E-Mails versenden, Reisen buchen, Einkäufe tätigen, Kalender organisieren und mehrstufige Aufgaben im digitalen Alltag eines Nutzers erledigen kann. Der Agent ist über eine eigene iOS- und Android-App, die Website muse.ai und innerhalb von WhatsApp verfügbar, mit Plänen für eine Integration in die Ray-Ban Smart Glasses von Meta.cnbc+2
CEO Mark Zuckerberg beschrieb Muse als einen Agenten, der "rund um die Uhr arbeitet, um Dinge für Sie zu erledigen", während das Unternehmen ihn als "den weltweit ersten persönlichen KI-Agenten für alle" bezeichnete. Muse basiert auf der Muse Spark-Modellfamilie von Meta und läuft in einer dedizierten virtuellen Maschine in der Cloud, wobei ein separater "Sentinel"-Agent als Sicherheitsebene fungiert, bevor Muse auf das offene Internet zugreift.about.fb+1
Das Preismodell umfasst eine kostenlose Stufe mit einem Limit von etwa 100 Millionen Token pro Woche, einen Power-Plan für 20 Dollar pro Monat und einen Maximum-Plan für 100 Dollar pro Monat. Selbst für die kostenlose Stufe ist eine hinterlegte Zahlungskarte erforderlich. Alexandr Wang, Metas KI-Chef, erklärte, dass der Agent dem "Prinzip der geringsten Privilegien" folgt, wodurch Nutzer selbst entscheiden können, welche Konnektoren aktiviert werden.247wallst+2
MarketWatch berichtete am Mittwochmorgen, dass die Muse-Veröffentlichung für Alphabet-Aktien "Verdauungsstörungen" verursachen könnte, und zitierte den Analysten Ben Walmsley. Die Alphabet-Aktien fielen im vorbörslichen Handel um etwa 2,2 %. Der Rückgang spiegelt die Sorge der Anleger wider, dass Muse, das über die riesige Nutzerbasis von WhatsApp verbreitet wird, direkt in das Segment der Endverbraucher-Agenten eindringt, das Google rund um Gemini aufgebaut hat.marketwatch+1
Alphabet meldete im Juli starke Ergebnisse für das zweite Quartal mit einem Umsatz von 119,8 Milliarden Dollar und einem Wachstum von 82 % bei Google Cloud, doch die Investitionsausgaben erreichten 44,92 Milliarden Dollar und der freie Cashflow wurde negativ. Das Unternehmen setzte zudem im zweiten Quartal seine Aktienrückkäufe aus. Meta steht vor einer ähnlichen Ausgabenherausforderung, da das Unternehmen die Investitionsausgaben für das Gesamtjahr 2026 auf 130 bis 145 Milliarden Dollar prognostiziert hat, bei gleichzeitig stark sinkendem freien Cashflow.247wallst+1
Die Erholung der Meta-Aktie mildert ein bisher verlustreiches Jahr für das Papier, das seit Jahresbeginn weiterhin im Minus liegt. Die New York Times merkte an, dass Muse einen der ersten großen KI-Agenten für Endverbraucher von einem führenden Technologieunternehmen darstellt, eine Kategorie, von der Experten erwarten, dass sie einfache Chatbots übertreffen wird. Ob die Muse-Abonnements ausreichen, um Metas Kapitalbudget auszugleichen, bleibt die offene Frage, die Investoren bei der Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des dritten Quartals genau verfolgen werden.nytimes+1